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Ver­ant­wor­tung der Schul­lei­tung und der Fort­bil­dungs­pla­nung

Zu­stän­dig für die Fort­bil­dung und Per­so­nal­ent­wick­lung an der Schu­le ist die Schul­lei­tung. Sie wird dabei durch die An­ge­bo­te der Lan­des­aka­de­mie be­zie­hungs­wei­se der Schul­auf­sichts­be­hör­den un­ter­stützt.

(Leit­li­ni­en zur Fort­bil­dung und Per­so­nal­ent­wick­lung an Schu­len in Baden-Würt­tem­berg, II. Abs.4)

Aus der Zu­stän­dig­keit der Schul­lei­tung für Fort­bil­dung und Per­so­nal­ent­wick­lung er­ge­ben sich Ver­ant­wor­tun­gen, Pflich­ten und Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten. 

Die Schul­lei­tung ist dafür ver­ant­wort­lich, die Ent­wick­lung und Ver­ein­ba­rung eines Fort­bil­dungs­pla­nes zu er­mög­li­chen und zu or­ga­ni­sie­ren. Der Fort­bil­dungs­plan bil­det  die Grund­la­ge für die Mit­tel­an­for­de­rung zur Be­glei­chung von Ho­no­ra­ren bzw. zur An­for­de­rung von Fort­bil­dungs- und Be­ra­tungs­per­so­nal (vgl. „Leit­li­ni­en“ IV. Abs. 2). Im Fort­bil­dungs­plan sind die Die Be­tei­lig­ten an der Fort­bil­dungs­pla­nung) sowie bei Päd­ago­gi­schen Tagen der Schul­kon­fe­renz zu be­rück­sich­ti­gen. Ggf. ist die Schul­lei­tung dafür zu­stän­dig, ein Fort­bil­dungs­bud­get zu ver­wal­ten.

Die Er­fül­lung der Fort­bil­dungs­ver­pflich­tung ist vor­ran­gig im Wege ko­ope­ra­ti­ver und mo­ti­vie­ren­der Per­so­nal­füh­rung durch die Schul­lei­tung si­cher­zu­stel­len. Un­be­scha­det der Zu­stän­dig­keit der Ge­samt­leh­rer­kon­fe­renz nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 Kon­fe­renz­ord­nung kann die Schul­lei­tung Leh­re­rin­nen und Leh­rer in zu be­grün­den­den Fäl­len zur Wahr­neh­mung be­stimm­ter Fort- bzw. Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men ver­pflich­ten.

(Leit­li­ni­en zur Fort­bil­dung und Per­so­nal­ent­wick­lung an Schu­len in Baden-Würt­tem­berg, IV. Abs. 3)

Im Rah­men der Per­so­nal­ent­wick­lung hat die Schul­lei­tung die Auf­ga­be, in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den Be­ra­tungs­ge­sprä­che mit den Lehr­kräf­ten zu füh­ren (vgl. „Leit­li­ni­en“ IV Abs. 4). Diese Be­ra­tungs­ge­sprä­che die­nen der schul­be­zo­ge­nen und schul­über­grei­fen­den För­de­rung der Lehr­kräf­te und der Be­ra­tung, wie sie ihre be­rufs­spe­zi­fi­schen Kom­pe­ten­zen er­hal­ten und ste­tig wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen (vgl. „Leit­li­ni­en“ IV Abs. 3). Grund­la­ge für das Be­ra­tungs­ge­spräch kann das Fort­bil­dungsport­fo­lio der Lehr­kraft sein.

Die Schul­lei­tung hat be­son­de­re Ver­ant­wor­tun­gen und Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten im Hin­blick auf den Trans­fer von Fort- und Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men. Fort­bil­dun­gen sind dann eher wirk­sam für den Un­ter­richt und das Ler­nen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, wenn es einen Wech­sel von Fort­bil­dun­gen und pro­jekt­ar­ti­ger An­wen­dung im Un­ter­richt, eine Teil­nah­me an Fort­bil­dungs­maß­nah­men im Team und die Un­ter­stüt­zung des Trans­fers durch Trans­fer­ge­sprä­che mit der Schul­lei­tung gibt (vgl. Li­pow­ski 2010, S. 64). Be­son­ders wirk­sam sind nach den Er­geb­nis­sen der Wir­kungs­for­schung schul­in­ter­ne Maß­nah­men, da sie auf den tat­säch­li­chen Be­darf der Teil­neh­mer ab­ge­stimmt wer­den und die schu­li­schen Ko­ope­ra­ti­ons­for­men auf­grei­fen und ver­tie­fen kön­nen ( Schul­in­ter­ne Fort­bil­dun­gen und Päd­ago­gi­sche Tage). Die Schul­lei­tung hat hier eine wich­ti­ge Auf­ga­be, ein Be­wusst­sein für die Wirk­sam­keit von Fort­bil­dun­gen zu för­dern und trans­fer­ori­en­tier­te Fort­bil­dungs­for­ma­te – trotz aller Zwän­ge im Schul­all­tag – zu er­mög­li­chen.