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Be­ra­tungs­ge­spräch der Schul­lei­tung mit der Lehr­kraft

Jede Leh­re­rin und jeder Leh­rer hat das Recht auf För­de­rung im Rah­men einer schul­be­zo­ge­nen und schul­über­grei­fen­den Per­so­nal­ent­wick­lung; diese schließt eine Be­ra­tung und ge­ge­be­nen­falls eine Ver­ein­ba­rung über die Teil­nah­me an per­so­nen­be­zo­ge­nen Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­men durch die Schul­lei­tung ein. Be­ra­tung und ge­ge­be­nen­falls Ver­ein­ba­rung sind Be­stand­teil des in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den zu füh­ren­den Be­ra­tungs­ge­sprächs.

(Leit­li­ni­en zur Fort­bil­dung und Per­so­nal­ent­wick­lung an Schu­len in Baden-Würt­tem­berg, IV. Abs. 4)

Maß­nah­men der Per­so­nal­ent­wick­lung qua­li­fi­zie­ren für be­son­de­re Auf­ga­ben und Zu­stän­dig­kei­ten in der Schu­le, für Aus­bil­dungs-, Be­ra­tungs- und Fort­bil­dungs­tä­tig­kei­ten, für päd­ago­gi­sche Lei­tungs­auf­ga­ben an Schu­len und in der Leh­rer­aus­bil­dung der zwei­ten Phase oder für Tä­tig­kei­ten in der Schul­ver­wal­tung.

(Leit­li­ni­en zur Fort­bil­dung und Per­so­nal­ent­wick­lung an Schu­len in Baden-Würt­tem­berg, I. Abs. 3)

Um die Qua­li­tät des Un­ter­richts dau­er­haft auf einem hohen Ni­veau zu er­hal­ten und die Schü­ler und Schü­le­rin­nen an­ge­mes­sen auf die zu­künf­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen einer Wis­sens­ge­sell­schaft vor­zu­be­rei­ten, ist es wich­tig, für eine re­gel­mä­ßi­ge Wei­ter­qua­li­fi­zie­rung des ei­ge­nen Per­so­nals Sorge zu tra­gen. Be­rufs­freu­de und In­no­va­ti­ons­be­reit­schaft sol­len nach­hal­tig ge­för­dert wer­den.

Dies be­nö­tigt ei­ner­seits einen stän­di­gen Blick auf den Ent­wick­lungs­be­darf der ei­ge­nen Schu­le und be­inhal­tet zu­gleich eine Un­ter­stüt­zung der Lehr­kraft im Sinne einer auch schul­über­grei­fen­den Per­so­nal­ent­wick­lung ( Recht der Lehr­kraft auf För­de­rung).

Es ist hilf­reich, wenn sich die Lehr­kraft z.B. mit einer In­stru­men­te zum Port­fo­lio) auf das Be­ra­tungs­ge­spräch vor­be­rei­tet. Damit kön­nen ei­ge­ne Po­ten­tia­le und Ziele für die be­ruf­li­che Wei­ter­ent­wick­lung ge­klärt wer­den. Das Be­ra­tungs­ge­spräch zielt auf die För­de­rung der Lehr­kraft und die Mög­lich­kei­ten ihrer be­ruf­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung für be­son­de­re Auf­ga­ben und Zu­stän­dig­kei­ten in der Schu­le bzw. au­ßer­halb der Schu­le z.B. in der Leh­rer­aus- oder Fort­bil­dung, in der Be­ra­tung oder  in der Schul­ver­wal­tung. Die­ses Be­ra­tungs­ge­spräch schließt ge­ge­be­nen­falls eine Ver­ein­ba­rung über die Teil­nah­me an per­so­nen­be­zo­ge­nen Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­men ein, ent­spre­chend dem Wort­laut der „Leit­li­ni­en“ be­inhal­tet es aber keine Ziel­ver­ein­ba­rung und  ist in­so­fern nicht gleich­zu­set­zen mit einem Ziel­ver­ein­ba­rungs­ge­spräch oder einem Be­ur­tei­lungs­ge­spräch.