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Eva­lua­ti­ons­in­stru­men­te

Die „Leit­li­ni­en“ sehen eine Eva­lua­ti­on der Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te in der je­wei­li­gen Zu­stän­dig­keit der Lan­des­aka­de­mie, der Schul­auf­sichts­be­hör­den sowie der Schu­len und Schul­ver­bün­de vor. Eva­lua­ti­on der Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te  meint die Eva­lua­ti­on der Pas­sung von Fort­bil­dungs­be­dar­fen und tat­säch­lich an­ge­bo­te­nen und ge­nutz­ten Fort­bil­dun­gen. Das schließt auf der Ebene der Schu­le die Eva­lua­ti­on ein­zel­ner Fort­bil­dun­gen und die Eva­lua­ti­on der Fort­bil­dungs­pla­nung ein.

Für die Eva­lua­ti­on der Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te ei­ge­nen sich quan­ti­ta­ti­ve und qua­li­ta­ti­ve Eva­lua­ti­ons­ver­fah­ren. Die quan­ti­ta­ti­ven Eva­lua­ti­ons­ver­fah­ren wie Fra­ge­bö­gen haben den Vor­teil, dass sie eine grö­ße­re Zahl von Be­frag­ten er­rei­chen kön­nen und damit re­prä­sen­ta­ti­ve Aus­sa­gen er­mög­li­chen. Die qua­li­ta­ti­ven Eva­lua­ti­ons­ver­fah­ren wie In­ter­view oder Do­ku­men­ten­ana­ly­se haben den Vor­teil, dass sie den Eva­lua­ti­ons­ge­gen­stand ganz­heit­li­cher und ver­tief­ter er­fas­sen kön­nen.

Im Ma­te­ri­al­teil wer­den In­stru­men­te für die Eva­lua­ti­on einer Fort­bil­dung mit Hilfe eines Fra­ge­bo­gens (s. Fra­ge­bo­gen Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te Schu­le) vor­ge­schla­gen.

Diese Eva­lua­ti­ons-In­stru­men­te be­rück­sich­ti­gen auch die Ver­knüp­fung von Fort­bil­dungs­pla­nung und Schul­ent­wick­lung sowie den Trans­fer und die Wirk­sam­keit von Fort­bil­dun­gen.

Die Fra­gen in den Fra­ge­bö­gen und den Leit­fa­den-In­ter­views kön­nen nach Be­darf auch aus­schnitt­haft ver­wen­det wer­den.

Es wird emp­foh­len die  Eva­lua­ti­on der ein­zel­nen Fort­bil­dun­gen im An­schluss an die Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung selbst durch­zu­füh­ren und die Eva­lua­ti­on der Fort­bil­dungs­pla­nung am Ende des Pla­nungs­zeit­rau­mes. Ge­ra­de wenn eine Schu­le viele schul­in­ter­ne Fort­bil­dun­gen durch­führt, kön­nen die Eva­lua­ti­ons­er­geb­nis­se zu ein­zel­nen Fort­bil­dun­gen Hin­wei­se für die wei­te­re Ge­stal­tung und ggf. die Vor­be­spre­chun­gen mit dem Fort­bil­dungs­per­so­nal lie­fern. Die Eva­lua­ti­on der Fort­bil­dungs­pla­nung am Ende des Pla­nungs­zeit­rau­mes er­mög­licht einen Rück­blick auf den ge­sam­ten Pla­nungs­pro­zess und die Wirk­sam­keit der durch­ge­führ­ten Fort­bil­dun­gen vor dem Hin­ter­grund der Qua­li­täts­ent­wick­lungs­zie­le. Der Pla­nungs­zeit­raum um­fasst ein­schließ­lich der Be­darfs­er­he­bung und der Durch­füh­rung von Fort­bil­dungs­maß­nah­men i.d.R. 2 Jahre.