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Mat. 1: Ágnes Hel­ler: In­halts­ver­zeich­nis von ‘Theo­rie der Ge­füh­le’ (1978/2020)

Ágnes Hel­ler (1929-2019)...

... war Mit­ar­bei­te­rin des Phi­lo­so­phen Georg Lukács, be­tei­lig­te sich an der un­ga­ri­schen Re­vo­lu­ti­on von 1956 und er­hielt auf­grund ihrer op­po­si­tio­nel­len Hal­tung Be­rufs- und Schreib­ver­bot. 1977 emi­grier­te sie nach Aus­tra­li­en; 1986 wurde sie auf die Hanna-Arendt-Pro­fes­sur an die New School in New York be­ru­fen. Nach ihrer Eme­ri­tie­rung kehr­te sie nach Bu­da­pest zu­rück und kämpf­te für die li­be­ra­le De­mo­kra­tie gegen das au­to­ri­tä­re Re­gime in ihrem Land. In ihrem um­fang­rei­chen Werk hat sie sich mit Ethik, Äs­the­tik, mit So­zi­al­phi­lo­so­phie und Po­li­ti­scher Theo­rie, aber auch mit Li­te­ra­tur und Kunst aus­ein­an­der­ge­setzt.

Deut­sche Welle

Hun­ga­ri­an Free­press

Füh­len heißt, in etwas in­vol­viert zu sein. … Das Ge­fühl ist ent­we­der Figur oder Hin­ter­grund, bes­ser ge­sagt: das eine oder das an­de­re der Ten­denz nach.

Ágnes Hel­ler

Mat. 1 Ágnes Hel­ler: In­halts­ver­zeich­nis von ‘Theo­rie der Ge­füh­le’ (1978/2020)

Vor­wort

Ein­lei­tung

Teil I Phä­no­me­no­lo­gie1 der Ge­füh­le

1.​Ab­schnitt

Was heißt füh­len?

  1. Ich bin in etwas in­vol­viert
  2. Der Mensch als Ganz­heit
  3. Ge­fühl und Ho­möo­stase
  4. Mo­ti­va­ti­on und In­for­ma­ti­on, Aus­druck und Mit­tei­lung

2.​Ab­schnitt

Die Ein­tei­lung von kon­kre­ten Ge­füh­len

  1. Das Trieb­ge­fühl (Drive)
  2. Die Af­fek­te (Se­xu­al­af­fekt, Furcht­af­fekt, Scha­maf­fekt, Lust- und Un­lust­af­fekt)
  3. Die Ori­en­tie­rungs­ge­füh­le
  4. Die Emo­tio­nen (Furcht-Emo­tio­nen, Freu­de-Emo­tio­nen, Emo­tio­nel­le Kon­takt-Ge­füh­le)
  5. Cha­rak­ter- und Per­sön­lich­keits­ge­füh­le
  6. Le­bens­ge­fühl, Stim­mung, Laune
  7. Die Lei­den­schaft

3.​Ab­schnitt

Wie lernt man füh­len

  1. Dif­fe­ren­zie­rung der Ge­füh­le
  2. Er­ken­nen der Ge­füh­le
  3. Re­gu­lie­rung und Be­wer­tung der Ge­füh­le
  4. Ver­ste­hen der Ge­füh­le
  5. „Pfle­ge“ der Ge­füh­le

4.​Ab­schnitt

Wert­ori­en­tie­rung und Ge­füh­le

  1. „Gut“ und „schlecht“
  2. „An­ge­nehm“ und „un­an­ge­nehm“
  3. „Gut“ und „böse“
  4. „Schön“ und „häss­lich“
  5. „Wahr“ und „falsch“
  6. „Rich­tig“ und „un­rich­tig“
  7. Emo­tio­na­les Er­füllt­sein

5. Ab­schnitt

Par­ti­ku­la­re und in­di­vi­du­el­le Ge­füh­le

  1. Un­ter­schied­li­ches Ver­hal­ten zur Welt
  2. Un­ter­schied­li­ches Ver­hält­nis zu den Ge­füh­len
  3. Die Be­wah­rung der Iden­ti­tät
  4. Die Hin­ga­be der par­ti­ku­la­ren und der in­di­vi­du­el­len Per­sön­lich­keit
  5. Der Kon­flikt der Ge­füh­le
  6. Par­ti­ku­la­res Ge­fühl und Dem­ago­gie
  7. Die mo­ra­li­sche Wer­tig­keit der Ge­füh­le

Teil II Bei­trä­ge zur So­zio­lo­gie2der Ge­füh­le

[...]

Nach­wort des Her­aus­ge­bers (2020)

1 „Phä­no­me­no­lo­gie“ = von Ed­mund Hus­serl zu Be­ginn des 20. Jhdt. ein­ge­führ­te phi­lo­so­phi­sche Me­tho­de der Be­schrei­bung und Ana­ly­se von Din­gen, wie sie dem wahr­neh­men­den, den­ken­den und sich er­in­nern­den Be­wusst­sein er­schei­nen (griech. phai­no­me­non: das Er­schei­nen­de).

2 „So­zio­lo­gie“ = Wis­sen­schaft, die mensch­li­ches Ver­hal­ten und Han­deln in Ge­mein­schaf­ten und Ge­sell­schaft „deu­tend ver­ste­hen und da­durch in sei­nem Ab­lauf und sei­nen Wir­kun­gen ur­säch­lich er­klä­ren will“ (Max Weber)

Phi­lo­so­phie der Ge­füh­le: Her­un­ter­la­den [docx][88 kB]

Phi­lo­so­phie der Ge­füh­le: Her­un­ter­la­den [pdf][323 kB]