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Ide­en­samm­lung zur Un­ter­richts­ge­stal­tung

Ein­stieg über Bil­der

Ge­spräch über die Bil­der bzw. das Bild → je nach Prä­sen­ta­ti­ons­art
An­nä­he­rung an die The­ma­tik "Tod und Leben"

  • Bil­der­ver­gleich, Ein­zel­bild
    • Part­ner-, Grup­pen­ar­beit, Wal­king gal­le­ry etc.
  • Titel über­le­gen, Zwie­ge­spräch er­stel­len, sze­ni­sches Ver­fah­ren (Stand­bild, In­ter­pre­ta­ti­on...)

kon­kret

Wal­king gal­le­ry mit kur­zem Aus­tausch über die The­ma­tik (Ge­mein­sam­keit der Bil­der)

  • mehr Bil­der als Grup­pen (Wahl­mög­lich­keit) zur Ver­fü­gung stel­len

AB 1: Wahl eines Bil­des pro Grup­pe mit Auf­ga­ben­stel­lun­gen:

    • Tauscht per­sön­li­che Ein­drü­cke von dem Bild eurer Wahl un­ter­ein­an­der aus.
    • Ei­nigt euch auf (min­des­tens) 4 Sub­stan­ti­ve und 4 Ad­jek­ti­ve zu dem Bild und no­tiert sie.
    • Ent­werft einen Dia­log zwi­schen den bei­den Per­so­nen.
    • Wel­chen Titel gebt ihr eurem Bild?

→ Prä­sen­ta­ti­on mit Re­fle­xi­on
AB 2: Ar­beits­auf­trä­ge zum Ge­dicht

  • Fasst kurz den In­halt und die Stim­mung des Ge­dich­tes zu­sam­men.
  • Mo­del­liert - ba­sie­rend auf euren Über­le­gun­gen - ein aus­drucks­star­kes Stand­bild. Wählt dafür zwei Per­so­nen eurer Grup­pe, die den Tod bzw. das Mäd­chen ver­kör­pern.

Die an­de­ren Grup­pen­mit­glie­der sind Bild­hau­er, wel­che die bei­den Per­so­nen in Po­si­ti­on brin­gen.

  • Wählt dann zwei Per­so­nen aus der Grup­pe, die den Dia­log zwi­schen dem Tod und dem Mäd­chen, pas­send zum Aus­druck des Stand­bilds vor­tra­gen.

(oder ein Spre­cher, der beide Rol­len über­nimmt)
→ Prä­sen­ta­ti­on mit Re­fle­xi­on

Ein­stieg über Musik hö­rend

aus­ge­hend von der Kla­vier­be­glei­tung
Kon­trast: Pa­va­nen­rhyth­mus in Hal­ben und Vier­teln, Kom­ple­men­tär­rhyth­mus in durch­lau­fen­den Ach­teln Pa­va­nen sind ur­sprüng­lich lang­sa­me Schreit­tän­ze der Re­nais­sance, wur­den um 1600 aber auch als Aus­druck von Me­lan­cho­lie und Welt­schmerz ge­braucht.
Dar­über hin­aus fan­den sie auch als Trau­er- und Be­er­di­gungs­mu­sik Ver­wen­dung.
In die­ser Se­man­tik ver­wen­det auch Schu­bert den Pa­va­nen­rhyth­mus zur Cha­rak­te­ri­sie­rung des Todes.

  • SuS be­we­gen sich zur Musik, zeich­nen Ges­ten nach
  • SuS er­stel­len eine Gra­fik (For­men und Far­ben)

Ein­stieg über Musik prak­ti­zie­rend

 

 

 

Rhyth­mi­sche Re­duk­ti­on der Be­gleit­stim­me > Bo­dy­per­cus­sion, Per­cus­sio­nin­stru­men­te …

  • SuS spre­chen den Text über den Rhyth­mus

> Dif­fe­ren­zie­rung: Text und Rhyth­mus in Klein­grup­pen ge­trennt, beide zu­sam­men
Ein­stu­die­rung und Sin­gen des Ori­gi­nal­lie­des (M1)

  • in ver­teil­ten Rol­len

Mu­si­zie­ren mit Schul­in­stru­men­ten oder ei­ge­nen In­stru­men­ten

  • evtl. in Grup­pen

Ein­stieg über Text spre­chend dar­stel­lend

 

in ver­teil­ten Rol­len lesen > Cha­rak­ter und Emo­ti­ons­ge­halt in Spra­che über­tra­gen; Satz­bau, Sprach­rhyth­mus ... (Pro­so­die)

  • Grup­pen­ar­beit mit Prä­sen­ta­ti­on und Re­fle­xi­on
  • mit Stand­bil­dern → psy­chi­sche Ent­wick­lung des Mäd­chens

hap­tisch

  • SuS stel­len das Ge­dicht als Puz­zle zu­sam­men > Pa­pier-, Fo­li­en­strei­fen (8 Verse)

Ein­stieg über den No­ten­text
Auf­ga­ben

 Me­lo­dik

  • Zeich­ne mit roter Farbe die Linie der Me­lo­die in der Ge­sangs­stim­me des "Mäd­chens" und die in der Ge­sangs­stim­me des "Todes" nach.
  • Was er­kennst du ver­glei­chend in Bezug auf Me­lo­dik und Ton­la­ge?

Dy­na­mik

  • Krei­se mit blau­er Farbe die dy­na­mi­schen An­wei­sun­gen ein.
  • Fasse den dy­na­mi­schen Ver­lauf des Lie­des in einem Satz zu­sam­men.

Rhyth­mus

  • Mar­kie­re häu­fig ver­wen­de­te No­ten­wer­te bzw. Rhyhmus­grup­pen mit grü­ner Farbe.
  • Wel­che Rhyth­men über­wie­gen in der Stro­phe des "Mäd­chens", wel­che in der des

"Todes"? (in Me­lo­die und Be­glei­tung)
Vor- und Nach­spiel des Kla­viers

  • Nenne Ge­mein­sam­kei­ten und Un­ter­schie­de von Vor- und Nach­spiel.

Deu­tung

  • Wie ver­leiht die Musik dem Text Aus­druck?

Fort­set­zungs­mög­lich­kei­ten
Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler

  • ver­tie­fen ihre Kennt­nis­se (Ein­füh­lungs­ver­mö­gen) be­züg­lich Hin­ter­grün­den und ver­schie­de­nen Aus­prä- gun­gen/Er­schei­nungs­for­men des To­des­ge­dan­kens, ins­be­son­de­re der Ro­man­tik;
    • er­ken­nen die Spann­wei­te von (grund­sätz­li­chen, epo­chen­un­ab­hän­gi­gen) To­des­er­fah­run­gen zwi­schen Angst, Trost und Er­lö­sung ... und füh­len sich darin ein
    • tau­schen sich über ei­ge­ne Er­fah­run­gen und Sicht­wei­sen aus (mensch­lich-psy­chi­sche Aus­wir­kun­gen, Ver­ar­bei­tun­gen ...)
    • (evtl. Ver­net­zung mit Re­li­gi­on/Ethik, Deutsch)
  • set­zen sich mit ver­schie­de­nen Mu­sik­sti­len zur The­ma­tik Leben und Tod, Trau­er, Ver­lust ... aus­ein­an- der (prak­tisch/theo­re­tisch)
    • brin­gen ei­ge­ne Musik-Bei­spie­le mit Re­fe­rat, GFS
  • er­fah­ren die ver­schie­de­nen Aus­drucks­ebe­nen des Dia­logs von "Tod" und "Mäd­chen" (bei Franz Schu- bert) in der Kla­vier­be­glei­tung, im Rhyth­mus, in der Ge­sangs­me­lo­die, in der Dy­na­mik, in der Harmo- nik, in der Tem­po­ge­stal­tung …
    • er­ken­nen die 4-tei­li­ge mu­si­ka­li­sche Form im Ge­gen­satz zur zwei­tei­li­gen Text­form
    • er­ken­nen die Be­deu­tung des Vor- und Nach­spiels, damit die Be­deu­tung des Kla­viers in der Ro­man­tik als zu­sätz­li­cher, ver­stär­ken­der Aus­drucks­trä­ger und als gleich­wer­ti­ger mu­si­ka­li­scher Part­ner des Sän­gers
    • ken­nen ein ty­pi­sches ro­man­ti­sches Kla­vier­lied (Schu­berts)
    • ver­glei­chen ver­schie­de­ne In­ter­pre­ta­tio­nen und kön­nen in­di­vi­du­el­le Ein­drü­cke kom­mu­ni­zie­ren

 

Lied der Ro­man­tik und Pop­song: Her­un­ter­la­den [pdf][138 KB]

Wei­ter zu Be­grün­dung der Lied­wahl