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me­dia­ti­on

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

Klas­se 6

Pro­duk­ti­ve Film­ar­beit: Spre­chen (In­ter­view/Film) – Sprach­mitt­lung

Your pen pal in the USA is in­te­rested in Eu­ro­pean music/soc­cer. Find a per­son in your town/vil­la­ge who is into sports or music and have an in­ter­view in Ger­man or in Ger­man and Eng­lish. Find out why this per­son likes ma­king music or doing sports with the help of three to five ques­ti­ons. You can re­cord the in­ter­view and write down in Eng­lish what the per­son said. Do not trans­la­te but me­dia­te for your pen pal.

You can work alone, in pairs or in groups of three. It is cle­ver to work in pairs or groups of three if you want to re­cord the in­ter­view.

When me­dia­ting watch out:

  • Most im­portant in­for­ma­ti­on only
  • Use your own words
  • Sim­pli­fy if ne­cessa­ry
  • Ex­plain if ne­cessa­ry

One of the stu­dents' re­cor­dings (tran­script):

 

Stu­dent 1: Hallo Herr X.
Herr X.: Hallo.
Stu­dent 2: What do you do as foot­ball coach?
Stu­dent 1: Was ma­chen Sie als Fuß­ball­trai­ner?
Herr X.:  Also ich bin Fuß­ball­trai­ner und Ju­gend­lei­ter, d.h. bei uns im Fuß­ball­ver­ein gibt es zwölf Ju­gend­mann­schaf­ten.
Stu­dent 1: OK. He is foot­ball coach and "Ju­gend­lei­ter" and…and…
Herr X.: …bei uns gibt es zwölf Fuß­ball­mann­schaf­ten für die Ju­gend…
Stu­dent 1: …there are twel­ve foot­ball teams from "Ju­gend".
Herr X: Genau. Und dann muss man als Ju­gend­lei­ter die Sa­chen ko­or­di­nie­ren und or­ga­ni­sie­ren, und genau das mache ich, und dann noch dazu die C-Ju­gend. Das sind die 14-16 Jäh­ri­gen und dann als Trai­ner.
Stu­dent 1: (not in the film) As "Ju­gend­lei­ter" you must or­ga­ni­ze ever­y­thing. This is what he does and he is coach for "C-Ju­gend". These are the 14 to 16 year-olds.
Stu­dent 2: Why do you do this job?
Stu­dent 1: :  Wieso ma­chen Sie die­sen Beruf?
Herr X.: Wahr­schein­lich weil ich Fuß­ball-ver­rückt bin, weil ich sel­ber Fuß­ball ge­spielt habe und weil es mir un­heim­lich Spaß macht mit Ju­gend­li­chen und Jun­gen zu ar­bei­ten.
Stu­dent 1: He is foot­ball-crazy and he like foot­ball and it was when he was smal­ler as child­ren he plays foot­ball.
Stu­dent 2: Do you play foot­ball in a team?
Stu­dent 1:  Spie­len Sie Fuß­ball in einer Mann­schaft?
Herr X.:  Dafür bin ich wahr­schein­lich jetzt zu alt, aber ich habe lange Fuß­ball ge­spielt – in Y und in Z. (…)
Stu­dent 1: He is too old. She play­ed along in Y and Z.  Thank you.

SuS sol­len bei der Sprach­mitt­lung be­ach­ten:

  • Mit wel­cher Ziel­grup­pe spre­che ich? (Freun­de, frem­de Per­so­nen, …)
  • Für wel­che Ziel­grup­pe sprach­mitt­le ich? (Freun­de, frem­de Per­so­nen, …)
  • Wel­ches Re­gis­ter be­nut­ze ich? (Wort­wahl, Höf­lich­keit, …)

 

Vor­tei­le der Ver­knüp­fung der Kom­pe­ten­zen Spre­chen und Sprach­mitt­lung mit pro­duk­ti­ver Film­ar­beit an die­sem Auf­ga­ben­bei­spiel:

  • Eine au­then­ti­sche Si­tua­ti­on mit "ech­ten" Per­so­nen ist ge­ge­ben, v.a. wenn die SuS Kon­takt mit einer eng­lisch­spra­chi­gen Part­ner­schu­le haben.
  • Fil­men macht den SuS meist Spaß (Mo­ti­va­ti­on). Es be­steht eine Wahl­frei­heit, ob die SuS fil­men oder sich No­ti­zen ma­chen.
  • Das Film­do­ku­ment "kon­ser­viert" das Spre­chen, so dass eine Kette wei­te­rer Kom­pe­ten­zen mit die­ser Auf­ga­be be­dient wer­den kann:
    z. B. Auf­ga­ben in EA:
    • Vo­ka­bel­ar­beit/ Wör­ter­buch:
      Choo­se two (the) words you want to look up in a dic­tio­na­ry for your me­dia­ti­on task.
    • Schrift­li­che Sprach­mitt­lung:
      Write a pen pal let­ter. Do not trans­la­te but me­dia­te for your pen pal.

  • z. B. Auf­ga­ben im Ple­num:
  • SuS ent­wi­ckeln zu ihrem Film­do­ku­ment Auf­ga­ben, um die Kom­pe­tenz Hör-/Hör-Seh­ver­ste­hen ihrer Mit­schü­ler zu prü­fen:
    z. B.: Why is Mr. X a foot­ball coach?
    Pro­ble­ma­tik: Sprach­feh­ler in den Film­auf­nah­men!

Kri­te­ri­en zur Be­wer­tung laut GER: 

Ni­veau­stu­fe A  (An­mer­kung: A 1 ent­spricht den BS 06)
Nicht alles wird zu­tref­fend ver­mit­telt, Wort­schatz­lü­cken und Gram­ma­tik­de­fi­zi­te schrän­ken die Ver­ständ­lich­keit der Mitt­lung in meh­re­ren Fäl­len deut­lich ein.

(Ni­veau­stu­fe B
Mit ge­le­gent­li­chen Wort­schatz- oder Gram­ma­tik­pro­ble­men, die al­ler­dings die Ver­ständ­lich­keit nicht grund­sätz­lich be­ein­träch­ti­gen.)

(Ni­veau­stu­fe C
Gut ver­ständ­li­che Über­tra­gung, sprach­lich weit­ge­hend rich­tig hin­sicht­lich Wort­schatz und Gram­ma­tik.)

In­ter­view / Pro­duk­ti­ve Film­ar­beit: Her­un­ter­la­den [pdf] [478 KB]