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Stun­den­ver­tei­lung 7-10 + Er­gän­zung

Std.

Mat.

Un­ter­richts­schrit­te, Funk­ti­on, Vor­ge­hen, Al­ter­na­ti­ven, Ma­te­ri­al­ver­weis

pbk

7./8.

Std

Ma­te­ri­al 5 + 6: Youtube (be­lie­big) „Der Hölle Rache kocht in mei­nem Her­zen“,“Hal­len­a­rie“ des Sa­ras­tro, Ar­beits­blatt mit Sze­nen aus der Zau­ber­flö­te.

Wie re­agie­re ich auf zu­ge­füg­tes Un­recht?
  • Rache-Arie der „Kö­ni­gin der Nacht“ (Ach­ter Auf­tritt) vor­spie­len. ↝ Klä­rung des In­halts durch Nach­spie­len der Szene des Ar­beits­blat­tes. ↝ Of­fe­ne Dis­kus­si­on

Bin­nen­dif­fe­ren­zie­rungs­mög­lich­keit zur in­halt­li­chen Ab­stu­fung:

  • Prä­sen­ta­ti­on des zwölf­ten Auf­tritts OHNE Sa­rastros „Hal­len­a­rie“ („In die­sen heil­gen Hal­len kennt man die Rache nicht.“) ↝ Ge­stal­tet eine Spiel­sze­ne, die Sa­rastros Re­ak­ti­on auf den ent­deck­ten Mord­plan zeigt.

Die SuS-Er­geb­nis­se kön­nen sehr viel­sei­tig sein: „ac­tionge­la­dens­te“ Sze­nen Kampf zwi­schen Sa­ras­tro und Kö­ni­gin, Sa­ras­tro haut ab und ver­steckt sich, Sa­ras­tro lässt die Kö­ni­gin ge­wäh­ren, Sa­ras­tro be­ginnt ein Ge­spräch mit der Kö­ni­gin, etc.

Dis­kus­si­on der di­ver­sen Lö­sungs­vor­schlä­ge.

  • Prä­sen­ta­ti­on der zwölf­ten Szene MIT Sa­rastros Hal­len­a­rie Be­schreibt Sa­rastros Ziele/Ideen /Idea­le/Werte (Ver­ge­bung, Liebe, Freund­schaft, Zu­kunfts­ori­en­tie­rung, Zu­sam­men­halt) und be­wer­tet seine Hal­tung.

  • Schreibt einen Dia­log zwi­schen Sa­ras­tro und der Kö­ni­gin, der die er­kann­ten Werte ver­ar­bei­tet. Sie reden über das Sprich­wort „Der Klü­ge­re gibt nach!“ ↝ Prä­sen­ta­ti­on und Be­spre­chung der Vor- und Nach­tei­le die­ser Hal­tung.

Leis­tungs­stär­ke­re und leis­tungs­schwä­che­re Schü­ler kön­nen am sel­ben Thema ar­bei­ten und un­ter­schied­li­che Vor­ga­ben nut­zen. Die einen kön­nen die Her­aus­for­de­run­gen des Ari­en­tex­tes nut­zen, wo­hin­ge­gen die an­de­ren frei Re­ak­tio­nen auf vor­sätz­li­ches Un­recht durch­den­ken kön­nen. Bei einer Zu­sam­men­füh­rung kön­nen die di­ver­sen Vor­schlä­ge ver­glei­chend dis­ku­tiert wer­den, ohne dass den Schü­lern eine Hier­ar­chi­sie­rung der Auf­ga­ben­stel­lun­gen be­wusst ist.

2.4 Be­ur­tei­len und (sich) ent­schei­den

3. ethi­sche Grund­sät­ze und mo­ra­li­sche Re­geln in Frage- und Pro­blem­stel­lun­gen ver­glei­chen, ab­wä­gen und sich be­grün­det ent­schei­den

Oder

2.2. Ana­ly­sie­ren und in­ter­pre­tie­ren

3. eine Mei­nung zu ethisch-mo­ra­li­schen The­men, Frage- und Pro­blem­stel­lun­gen dar­le­gen und er­läu­tern.

9./10.

Ab­schluss

Ver­tie­fung und An­wen­dung an Fall­vi­gnet­ten

Ma­te­ri­al 7: Fall­vi­gnet­ten

  • Hat die Zau­ber­flö­te und ihre In­hal­te etwas mit un­se­rer Zeit zu tun?

Die Schü­ler soll­ten im Ge­spräch auf die All­ge­mein­gül­tig­keit der In­hal­te zu spre­chen kom­men.

  • Grup­pen­ar­beit mit Fall­vi­gnet­ten

  • Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­hal­ten in Klein­grup­pen di­ver­se Fälle mit ähn­li­chen The­men zu­ge­lost. Diese sol­len sie als ru­di­men­tä­re Fal­l­ana­ly­sen be­spre­chen und dabei ihre Ein­sich­ten des Un­ter­richts­gangs wie­der auf­grei­fen. Die Fälle sind so aus­ge­dacht, dass di­ver­se The­men in einem Fall an­ge­spro­chen wer­den kön­nen.

    • Prä­sen­ta­ti­on der Er­geb­nis­se im Ge­spräch.

    Grund­la­ge kann je nach tech­ni­scher Aus­stat­tung ein er­ar­bei­te­tes Pla­kat, eine Over­head­fo­lie oder auch eine Power­Point­Prä­sen­ta­ti­on sein. Hier wird be­wusst auf er­neu­te Rol­len­spie­le ver­zich­tet, damit eine rein lo­gi­sche Aus­ein­an­der­set­zung die Ver­tie­fung und Ver­an­ke­rung der Ein­sich­ten fes­tigt.

2.4 Be­ur­tei­len und (sich) ent­schei­den

5. Hand­lungs- und Lö­sungs­an­sät­ze hin­sicht­lich der Rea­li­sier­bar­keit, ihrer Nor­men- und Wer­te­ba­sis und Fol­gen kri­tisch-ar­gu­men­ta­tiv über­prü­fen (bei­spiels­wei­se in Ge­dan­ken­ex­pe­ri­men­ten, ethi­schen Di­lem­ma­ta) und be­wer­ten

Mög­li­che

Er­gän­zung

für leis­tungs-star­ke Grup­pen

(Al­ter­na­tiv zu 9./10.)

Fol­gen ethi­scher Über­le­gun­gen

M 8 + 9

  • Be­griffs­puz­zle (M 7 )

Sor­tiert die Be­griffs­kar­ten in zwei Ka­te­go­ri­en „Ethisch Han­delnd“ und „Nicht-Ethisch Han­delnd“ ↝ Dis­kus­si­on

Al­ter­na­ti­ve Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten wären z.B. jedem Schü­ler ca. 4-5 Be­grif­fe zur Ein­ord­nung zu­zu­tei­len und des­sen Vor­schlä­ge zu dis­ku­tie­ren. Dies könn­te als Mo­ni­to­ring mit Ma­gne­ten an der Tafel er­fol­gen.

  • Schreibt auf, was euch bei der Be­schäf­ti­gung mit der „Zau­ber­flö­te“ über das Fach „Ethik“ klar ge­wor­den ist.

  • Ar­beits­blatt: Ver­glei­che einen ethisch han­deln­den und einen nicht ethisch han­deln­den Men­schen mit M 8.

Ab­schluss­dis­kus­si­on: Wel­che Vor­tei­le, wel­che Nach­tei­le hat ethi­sches Wis­sen?

2.2 Ana­ly­sie­ren und in­ter­pre­tie­ren

9. ethisch-mo­ra­li­sche Sach­ver­hal­te unter ver­schie­de­nen Ge­sichts­punk­ten und Fra­ge­stel­lun­gen un­ter­su­chen und pro­ble­ma­ti­sie­ren

Di­dak­ti­scher Kom­men­tar: Her­un­ter­la­den [docx][49 KB]

Di­dak­ti­scher Kom­men­tar: Her­un­ter­la­den [pdf][123 KB]