Zur Haupt­na­vi­ga­ti­on sprin­gen [Alt]+[0] Zum Sei­ten­in­halt sprin­gen [Alt]+[1]

Po­li­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se sowie Ge­wal­ten­tei­lung und Kon­trol­le po­li­ti­scher Herr­schaft

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.


Vor­schlag Göser zum Schwer­punkt­the­ma „Po­li­ti­sche In­sti­tu­tio­nen und Pro­zes­se“

Auf­ga­ben­über­le­gun­gen zum ver­än­der­ten Ab­itur Ge­mein­schafts­kun­de

Neue­rung: Thema als Leit­mo­tiv

Thema: Ent­schei­dungs­struk­tu­ren in der EU: de­mo­kra­tisch und ef­fi­zi­ent?

Neue­rung: Vor­an­ge­stell­ter In­for­ma­ti­ons­text zur Kon­textua­li­sie­rung

So­wohl in Deutsch­land als auch in der EU ist die Fest­le­gung der Ein­nah­men und Aus­ga­ben im je­wei­li­gen Haus­halt ein kom­ple­xer Pro­zess, der in ein Ge­setz mün­det. Schwie­rig­keit von Haus­halts­ge­set­zen ist, dass sich darin die Aus­ga­ben der Exe­ku­ti­ve im De­tail wi­der­spie­geln. So um­fasst das deut­sche Haus­halts­ge­setz über 1000 Sei­ten, in der jede Ein­nah­me und Aus­ga­be staat­li­cher Ver­wal­tung ent­hal­ten ist. Be­son­der­heit des EU-Haus­hal­tes ist, dass die EU selbst keine Steu­ern und Ab­ga­ben er­he­ben kann. Ihre Ein­nah­men sind ein An­teil an der Mehr­wert­steu­er und Bei­trä­ge der Mit­glied­staa­ten, die sich an der wirt­schaft­li­chen Stär­ke der Län­der ori­en­tie­ren. Im Ver­gleich zu na­tio­na­len Haus­hal­ten ist der EU-Haus­halt auch re­la­tiv klein. Er macht nur etwas mehr als 1 % der ge­sam­ten Wirt­schafts­leis­tung aus. Be­son­der­heit des jähr­li­chen Haus­halts­plans der EU ist, dass er in einen mehr­jäh­ri­gen Fi­nanz­rah­men ein­ge­bet­tet ist. Die­ser wird vom Eu­ro­päi­schen Rat mit Zu­stim­mung des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments für min­des­tens 5 Jahre fest­ge­legt. Im Ja­nu­ar 2013 soll­te der Fi­nanz­rah­men 2014 – 2020 be­schlos­sen wer­den. Der Kom­men­tar M 2 be­fasst sich mit dem Er­geb­nis des Eu­ro­päi­schen Rates. Am 13. März 2013 hatte das EU-Par­la­ment den Kom­pro­miss­vor­schlag des Rates ab­ge­lehnt. M 4 und M 5 set­zen sich mit die­ser Ent­schei­dung aus­ein­an­der. Bei der ge­sam­ten Kom­ple­xi­tät, wel­che auch durch die An­zahl der be­tei­lig­ten Ak­teu­re ver­ur­sacht wird, stellt sich die Pro­blem­fra­ge nach der de­mo­kra­ti­schen Le­gi­ti­ma­ti­on und der Ef­fi­zi­enz des Pro­zes­ses.

 

Wei­ter mit Auf­ga­ben

Po­li­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se sowie Ge­wal­ten­tei­lung und Kon­trol­le po­li­ti­scher Herr­schaft: Auf­ga­ben: Her­un­ter­la­den [docx] [314 KB]