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Epochenbegriff (Vergleichstexte)

Material 5

Friedrich Hölderlin: Hälfte des Lebens

Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde ?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.

(zitiert nach Projekt Gutenberg-DE)

Heinrich von Kleist: Der höhere Friede

Wenn sich auf des Krieges Donnerwagen
Menschen waffnen, auf der Zwietracht Ruf,
Menschen, die im Busen Herzen tragen,
Herzen, die der Gott der Liebe schuf:

Denk´ich, können sie doch mir nichts rauben,
Nicht den Frieden, der sich selbst bewährt,
Nicht die Unschuld, nicht an Gott den Glauben,
Der dem Hasse wie dem Schrecken wehrt;

Nicht des Ahorns dunkelm Schatten wehren,
Daß er mich im Weizenfeld erquickt,
Und das Lied der Nachtigall nicht stören,
Die den stillen Busen mir entzückt.

(zitiert nach Projekt Gutenberg-DE)

Rudolf Borchardt: [Wüsst ich von Dir nichts weiter als die Art]

(aus urheberrechtlichen Gründen entfernt)

Rudolf Borchardt: Mit Narzissen

(aus urheberrechtlichen Gründen entfernt)

Durs Grünbein: Überquerung der Alpen

(aus urheberrechtlichen Gründen entfernt)

 

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