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Ar­beits­blatt: Chlo­ro­phyllex­trak­ti­on und Dünn­schicht­chro­ma­to­gra­fie

Bei­spiel­lö­sung

 

Ver­suchs­an­lei­tung

Ma­te­ria­li­en

Ge­rä­te

 

Mör­ser

Er­len­mey­er­kol­ben (licht­dicht → mit Alu­fo­lie um­wi­ckelt und Alu­fo­li­en­de­ckel)

Trich­ter mit Fil­ter

Mess­zy­lin­der

Mess­pipet­te mit Pi­pet­tier­hil­fe

DC-Kam­mer mit De­ckel

Block­schäl­chen

Glas­ka­pil­la­re

DC-Chro­ma­to­gra­phie­plat­te (Kie­sel­gel)

Rich­ten Sie Ihren Ar­beits­platz mit den ge­nann­ten Ge­rä­ten ein.

Lesen Sie die Ver­suchs­an­lei­tung voll­stän­dig, bevor Sie mit der Ver­suchs­durch­füh­rung be­gin­nen.

Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en, Che­mi­ka­li­en Ge­fah­ren und Schutz­maß­nah­men

Spi­nat­blät­ter

See­sand

Ace­ton

Pe­tro­le­ther (40°-70°)

Pe­tro­le­ther (100°-140°)

2-Pro­pa­nol

Warnhinweise
  • Schutz­bril­le und Schutz­hand­schu­he tra­gen

  • Auf gute Be­lüf­tung ach­ten

  • Alle Ge­fä­ße, die Che­mi­ka­li­en ent­hal­ten so­fort fest ver­schlie­ßen

Durch­füh­rung

1. Her­stel­lung einer Rohchlo­ro­phyll-Lö­sung

  1. Zer­rei­ben Sie im Mör­ser eine Hand voll klein ge­schnit­te­ner Spi­nat­blät­ter zu­sam­men mit einem Löf­fel See­sand. Fügen Sie nach und nach 20 ml Ace­ton zu1.
  2. Fil­trie­ren Sie die so her­ge­stell­te Rohchlo­ro­phyll-Lö­sung durch einen Trich­ter mit Pa­pier­fil­ter in den Er­len­mey­er­kol­ben2.

2. Chro­ma­to­gra­phie

  1. Zeich­nen Sie mit Blei­stift eine Mar­kie­rung in 1,5 cm Ab­stand zu einer der kur­zen Sei­ten der DC-Plat­te.
  2. Be­fül­len Sie die DC-Kam­mer mit 5 ml Pe­tro­le­ther (40°-70°) + 5 ml Pe­tro­le­ther (100°-140°) + 1 ml 2-Pro­pa­nol (Kam­mer stets so­fort fest ver­schlie­ßen!)3.
  3. Gie­ßen Sie eine klei­ne Menge der Rohchlo­ro­phyll-Lö­sung in das Block­schäl­chen.
  4. Be­nut­zen Sie die Glas­ka­pil­la­re, um eine kleinst­mög­li­che Menge der Lö­sung circa 2 mm ober­halb der Blei­stift­mar­kie­rung auf die DC-Plat­te auf­zu­tra­gen. Las­sen Sie die Auf­trags­stel­le trock­nen. Wie­der­ho­len Sie die­sen Vor­gang noch fünf Mal an der sel­ben Stel­le (je­des­mal trock­nen las­sen!).
  5. Stel­len Sie die DC-Plat­te mit der Blei­stift­mar­kie­rung nach unten in die DC-Kam­mer mit dem Lauf­mit­tel. Die Auf­trags­stel­le und die Blei­stift­mar­kie­rung darf nicht mit dem Lauf­mit­tel in Be­rüh­rung kom­men!
  6. Be­ob­ach­ten Sie die Auf­tren­nung der Blatt­farb­stof­fe und ent­neh­men Sie die DC-Plat­te, wenn die obers­te Bande kurz vor dem Ende der Plat­te zu sehen ist.

3. Ab­schluss und Do­ku­men­ta­ti­on des Ex­pe­ri­ments

  1. Fo­to­gra­fie­ren Sie Ihre DC-Plat­te di­rekt nach der Ent­nah­me aus der Kam­mer (die Ban­den ver­blas­sen!)
  2. Stel­len Sie die fest ver­schlos­se­ne DC-Kam­mer auf das Leh­rer­pult.
  3. Gie­ßen Sie Ihre Rohchlo­ro­phyll-Lö­sung in das dafür vor­ge­se­he­ne Gefäß auf dem Leh­rer­pult.
  4. Wa­schen Sie alle an­de­ren Ge­rä­te ab und rei­ni­gen Sie Ihren Ar­beits­platz.
  5. Zeich­nen Sie Ihr Chro­ma­to­gramm ab und ver­glei­chen Sie es mit dem Bei­spiel.
  6. Be­schrei­ben Sie kurz das Er­geb­nis Ihres Ex­pe­ri­ments.

 

1Durch den See­sand wer­den die Zell­wän­de zer­stört → Frei­le­gung der Chlo­ro­plas­ten mit dem ent­hal­te­nen Chlo­ro­phyll. Das Ace­ton dient als Ex­trak­ti­ons­mit­tel für die Blatt­farb­stof­fe.

2Chlo­ro­phyll ist licht­emp­find­lich, des­halb den Er­len­mey­er­kol­ben mit Alu­mi­ni­um­fo­lie um­wi­ckeln und mit einem Alu-De­ckel ver­se­hen.

3Diese Mi­schung dient als Lauf­mit­tel, in dem die ge­lös­ten Blatt­farb­stof­fe, nach Größe, Haft­fä­hig­keit und La­dung auf­ge­trennt, durch die DC-Plat­te trans­por­tiert wer­den.

 

Ar­beits­blatt: Chlo­ro­phyllex­trak­ti­on und Dünn­schicht­chro­ma­to­gra­fie: Her­un­ter­la­den [docx][374 KB]

Ar­beits­blatt: Chlo­ro­phyllex­trak­ti­on und Dünn­schicht­chro­ma­to­gra­fie: Her­un­ter­la­den [pdf][251 KB]

 

Wei­ter zu Bei­spiel­lö­sung