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Arisierung und die Folgen für Arthur und Ludwig

Aufgabe

  1. Arbeiten Sie die zentralen Aspekte der Arisierung durch Unterstreichen heraus (M1).
  2. Testen Sie Ihr Wissen zum Thema der Arisierung mit folgendem Prompt:https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/wirtschaft/arisierung
      Hilf mir dabei, mithilfe von 5 Fragen von dir mit aufsteigendem Niveau dieses Thema zu verstehen. Du formulierst eine (!) Frage und wartest dann auf die Antwort der Schüler. Falls diese falsch oder unvollständig ist, dann gib bitte eine Hilfestellung, wo auf der Webseite nochmal nachgelesen werden soll, sonst gib die nächste Frage aus.
  3. Halten Sie Ihr Ergebnis mithilfe von folgendem Prompt fest:
      Erstelle 3 Ergebnissätze zur Arisierung, indem du Satzanfänge vorgibst und eine Liste mit einigen sinnvollen Wörtern angibst, die man hier verwenden kann.
  4. Vergleichen Sie Arthur und Ludwig daraufhin, wie sich die Arisierung auf sie auswirkt, wie sie darauf reagieren und wie Folgen diese Reaktion hat. Halten Sie ihre Ergebnisse in der Tabelle (s. nächste Seite) fest. Textgrundlage: P S. 58-61, R S. 55-59
  5. Recherchieren Sie warum Arthur und Hermine nach 1938 nun doch unbedingt auswandern wollen.

M1: Arisierung

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 begannen zahlreiche Firmen, sich öffentlich als „deutsch“ oder „christlich“ zu deklarieren, um sich vom Boykott jüdischer Geschäfte abzugrenzen. Am 1. April 1933 erreichte dieser Boykott einen ersten Höhepunkt. Gleichzeitig begann die systematische „Arisierung“: die Zwangsenteignung jüdischer Unternehmen zugunsten nichtjüdischer Käufer.

Mit dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums am 7. April 1933 und weiteren diskriminierenden Gesetzen wurden Juden zunehmend aus dem Berufsleben ausgeschlossen. Ab Juli 1933 konnten eingebürgerten Juden die deutsche Staatsangehörigkeit und ihr Vermögen entzogen werden. Auch prominente Intellektuelle wie Heinrich Mann oder Kurt Tucholsky waren betroffen.

Insbesondere auf dem Land zwangen NSDAP-Mitglieder jüdische Unternehmer bereits ab Sommer 1933 zu Verkäufen. Die Methoden reichten von offener Gewalt bis zu scheinbar freiwilligen Verkäufen unter Wert. Selbst größere Unternehmen wie Tietz, Kempinski oder Simson wurden „arisiert“.

Das NS-Regime begründete die Enteignungen nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem rassenideologisch: Jüdisches Eigentum galt nicht mehr als schützenswert. Mit den Nürnberger Gesetzen 1935 wurden Juden endgültig aus der „Volksgemeinschaft“ ausgeschlossen.

Zusätzlich zur Enteignung drängte das Regime Juden durch Maßnahmen wie die Reichsfluchtsteuer zur Emigration. Bis 1936 hatten 110.000 Juden das Land verlassen – unter großem wirtschaftlichem Verlust, von dem der Staat profitierte.

(Zusammengefasst durch KI, Grundlage: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/wirtschaft/arisierung)

M1: Tabellarischer Vergleich

Tabellarischer Vergleich zum Ausfüllen.

Heimsuchung - Arisierung: Herunterladen [docx][70 KB]