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Kriterien für Fallbeschreibungen und Sammlung von Fällen 


  • Die ethische Problematik sollte im Vordergrund stehen
    oder leicht herauszuarbeiten sein; nicht: wie ist es juristisch, technisch, ökonomisch, politisch geregelt, sondern: wie soll unter moralischen Gesichtspunkten entschieden werden? 
  • Reale oder realitätsnahe fiktive Fälle
  • mit Dilemmacharakter oder Grenzziehungsproblematik
  • Entscheidung allein aufgrund der vorgestellten Situation –
    keine zusätzlichen Annahmen oder pragmatischen „Auswege“
    keine weiteren Materialien/Dossier,
    keine weiteren Recherchenkein Schritt zu/mit Alternativhandlungen
  • Umfang
    muss überschaubar , darf aber nicht zu knapp sein (≠ Dilemmageschichten), da sonst Analyseaufgaben nicht ergiebig genug sind und das Bedürfnis nachzusätzlichen Recherchen und/oder pragmatischen Auswegen umso größer wird
  • Textsorte
    möglich ist eine Fallbeschreibung als durchgängiger Bericht oder
    eine kurze Falldarstellung mit kontroversen Stellungnahmen (z.B. in Leserbriefform) oder auch ein Bildmaterial mit Legende
  • Frageform
    kann prospektiv („ soll...“) oder retrospektiv („ war/ist es richtig, dass.. .“, wenn eine Entscheidung schon gefallen ist) sein;
    kann ethischen Akzent der Beurteilung verstärken durch moralischesVokabular („v erpflichtet “, „ gut “; „ ethisch beurteilen “, ... )

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