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Positionen

Positionen der Naturethik und ihre jeweiligen Probleme

Ob die Natur nur für den Menschen von Wert ist oder ob ihr auch ein eigener Wert zukommt, das ist die Grundfrage der Umweltethik. Man kann diese Frage auch anders formulieren: Ist Naturschutz nur etwas, was wir den von der Natur abhängigen, der Natur bedürftigen Menschen schulden oder ist er auch etwas, was wir der Natur selbst schulden? Haben wir – kantische gesprochen – nur Pflichten in Ansehung von oder auch Pflichten gegenüber der Natur? Hat nur der Mensch eine Würde oder gebührt auch der Natur: der Erde, den Meeren, den Wäldern, den Flüssen, den Pflanzen, den Tieren Ehrfurcht? Ist die traditionelle anthropozentrische Ethik angesichts ökologischer Krisenerfahrungen heute noch zu rechtfertigen oder muss sie einer neuen, physiozentrischen Ethik weichen?

Je nachdem, welchem Teil der Natur Eigenwert beigemessen werden soll, unterscheidet man verschieden radikale Varianten des Physiozentrismus: den Pathozentrismus (nur leidensfähige Natur), den Biozentrismus (lebendige Natur) und den radikalen Physiozentrismus (auch unbelebte Natur). Im Folgenden seien die wichtigsten physiozentrischen und anthropozentrischen Naturschutzargumente und ihre jeweiligen Probleme aufgezeigt.

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