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Über­blick: Mög­lich­kei­ten der Dia­gno­se und För­de­rung

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

As­pekt: Dia­gno­se und För­de­rung ; Bin­nen­dif­fe­ren­zie­rung

D

I

A

G

N

O

S

E

Wann und wozu?
  • Dia­gno­se der Lern­aus­gangs­la­ge (Ein­gangs­dia­gno­se):
    ein ‚Bild‘ von jedem Schü­ler ge­win­nen; Stär­ken und Schwä­chen der SuS er­ken­nen (Kennt­nis­se, Fer­tig­kei­ten, Ar­beits­ver­hal­ten, In­ter­es­sen, be­vor­zug­te Lern­we­ge)
  • Pro­zess­dia­gnos­tik (wäh­rend der Lern­pha­se)
  • Über­prü­fung der Stan­dar­der­rei­chung; Leis­tungs­be­ur­tei­lun­gen (schrift­lich u. münd­lich); zen­tra­le Ar­bei­ten; DVAs
 
Rundpfeil
 
Wie?
  • Ge­trenn­te Über­prü­fung von (Teil-)Kom­pe­ten­zen (z.B. nur Hör­ver­ste­hen, nur Aus­spra­che etc.) vs. ganz­heit­li­che Über­prü­fung (z.B. Re­agie­ren auf e. Text­im­puls) u. dif­fe­ren­zier­te Dia­gno­se
  • Über­prü­fen des in­di­vi­du­el­len Lern­zu­wach­ses

Wich­tig: Dia­gno­se­ver­fah­ren soll­ten nicht nur De­fi­zi­te auf­de­cken, son­dern auch Stär­ken her­vor­he­ben.

F

Ö

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D

E

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U

N

G

In­di­vi­dua­li­sie­rung

Den ein­zel­nen Schü­ler best­mög­lich för­dern De­fi­zi­te ab­bau­en und Be­ga­bun­gen stär­ken


Ko­ope­ra­ti­ve Lern­for­men

Die Grup­pe als Gan­zes stär­ken; Er­folg der Grup­pe = Er­folg des Ein­zel­nen
Aus­gleich von fach­be­zo­ge­nen De­fi­zi­ten schwä­che­rer SuS; För­de­rung der so­zia­len Kom­pe­ten­zen (be­gab­ter SuS)

In­ne­re Dif­fe­ren­zie­rung

In­di­vi­dua­li­sie­ren­de u. dif­fe­ren­zie­ren­de Me­tho­den im Klas­sen­ver­band, z.B. durch of­fe­ne Un­ter­richts­for­men (Viel­falt der Auf­ga­ben, Frei­ar­beit, Wo­chen­plan, Pro­jek­te, Sta­tio­nen­ler­nen,Port­fo­lio)



Äu­ße­re Dif­fe­ren­zie­rung

z.B. tem­po­rär leis­tungs­ho­mo­ge­ne Lern­grup­pen: über einen be­gren­zen Zeit­raum hin­weg wer­den in 2 Par­al­lel­klas­sen 2 m.o.w. leis­tungs-ho­mo­ge­ne Grup­pen ge­bil­det. Grup­pe A wie­der­holt z.B. noch ein­mal Grund­le­gen­des; Grup­pe B liest e. leich­te Lek­tü­re

Ko­ope­ra­ti­on

Bil­dung leis­tungs­he­te­ro­ge­ner Grup­pen, in der sich die S ge­gen­sei­tig inih­rem Lern­zu­wachs un­ter­stüt­zen

 

L
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S
T
U
N
G
S

-

M
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S
U
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G

Auch hier die Mög­lich­keit der Dif­fe­ren­zie­rung durch Wahl der Auf­ga­ben­ni­veaus

¿??

Leis­tung der Grup­pe = mög­lichst hoher Leis­tungs­zu­wachs der Mit­glie­der

Wei­ter mit In­stru­men­te

Mög­lich­kei­ten der Dia­gno­se und För­de­rung: Her­un­ter­la­den [doc][54 KB]