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Material Klärchen

Beleg für Gelerntes – Klärchens Lied

Infolge der eigenständigen Bearbeitung des Goethe-Textes wurden Erkenntnisse formuliert, die sich bei der Beschäftigung mit dem Text ergeben hatten. Die die Äußerungen auslösende Impulsfrage lautete: „Worum geht es in dem Gedicht jetzt eigentlich?“

Klärchens Lied

Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Langen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt;
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/egmont-3624/7

In der Folge einige Ergebnisformulierungen von Schülerseite wiedergegeben, dies in Satzbau und Wortwahl des mündlichen Originals. Bei der Reichweite des Formulierten ist zu beachten, dass es sich um Äußerungen aus einer achten Klasse handelt, die sich seit der Behandlung der Ballade in der siebten Klasse nicht mehr mit Lyrik befasst hat.

  1. „Klärchen erzählt in dem Lied, wie es ihr geht und ihrer Seele.“
  2. „Klärchen erzählt von der guten und schlechten Seite der Liebe.“
  3. „In ,Freudvoll und leidvoll‘ werden Reimwörter als Gegensätze dargestellt. In ,Gedankenvoll sein‘ steht das Resultat der Gegensätze.“
  4. „Manchmal werden die Gegensätze durch den Reim verbunden.“
  5. „Am Ende sagt Klärchen, dass man trotz der schwankenden Gefühle der Liebe nur glücklich sein kann, wenn die Seele liebt.“
  6. „Nur wer liebt, kann glücklich sein. Denn zur Liebe gehören die guten und schlechten Gefühle.“

Die Ergebnisse sind alles andere als selbstverständlich. Erfahrungen aus der Beschäftigung mit „Klärchens Lied“ in der Kursstufe zeigen, dass der Text durchaus anspruchsvoll in der Annäherung und Deutung ist.

 

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