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Wach­sen­de Grup­pe


Kurz­be­schrei­bung

Das Prin­zip geht von der Ein­zel­ar­beit zur Part­ner­ar­beit, Vie­rer­grup­pen und Ach­ter­grup­pen mit der Auf­ga­be, sich zu­nächst zu in­for­mie­ren, dann Wich­ti­ges aus der Auf­ga­be zu be­stim­men und sich in wach­sen­den Grup­pen immer wie­der auf die glei­che An­zahl wich­ti­ger As­pek­te/Kri­te­ri­en zu ei­ni­gen. Der Grund­ge­dan­ke liegt in der Re­duk­ti­on von vie­len Vor­schlä­gen oder Mei­nun­gen zu einem Thema durch suk­zes­si­ve Ver­dop­pe­lung der Teil­neh­mer­zahl bei gleich­blei­ben­der An­zahl von Lö­sungs­vor­schlä­gen. Diese Me­tho­de ist gut ge­eig­net, um Pro­ble­me, Ideen und Lö­sungs­an­sät­ze zu fo­kus­sie­ren und die Viel­zahl von Mei­nun­gen zu re­du­zie­ren. Sie kann als Vor­be­rei­tung auf Über­ein­stim­mung nach Ide­en­samm­lun­gen wie Brain­stor­ming, Brain­wri­ting, etc.

Mög­lich­kei­ten   in­di­vi­du­el­ler      För­de­rung
  • Er­ar­bei­tung der Lern­in­hal­te im ei­ge­nen Ar­beits­tem­po.
  • Aus­tausch und Er­gän­zung durch die Part­ner- und Grup­pen­ar­beit.
  • Ei­ni­gungs­pro­zess in der Grup­pe, da­durch vor allem För­de­rung so­zia­ler und kom­mu­ni­ka­ti­ver Kom­pe­ten­zen.
  • Jeder Schü­ler muss in­di­vi­du­el­le Bei­trä­ge leis­ten und seine ei­ge­ne Mei­nung ver­tre­ten:
    • Ei­ge­ne Er­fah­run­gen wer­den ein­ge­bracht.
    • Ei­ge­ne Mei­nun­gen wer­den nach jeder Dis­kus­si­ons­run­de über­dacht.
  • Die Lehr­kraft wählt am Ende der Er­ar­bei­tungs­pha­se eine/n Schü­ler/in aus, um die Ar­beits­er­geb­nis­se dem Ple­num vor­zu­stel­len – alle Schü­ler/innen müss­ten diese Auf­ga­be wahr­neh­men kön­nen.
  • In­di­vi­du­el­le För­de­rung durch Feed­back des Leh­rers, be­son­ders in fol­gen­den Ver­hal­tens­be­rei­chen:
    • Ak­ti­ves Ein­brin­gen ei­ge­ner Mei­nun­gen
    • Zu­hö­ren ler­nen
    • Ge­gen­sei­ti­ge To­le­ranz zei­gen
    • Nach­ge­ben kön­nen
    • Sich durch­set­zen kön­nen
Durch­füh­rung

Er­ar­bei­tung

  • Er­läu­te­rung des Ar­beits­auf­trags durch die Lehr­kraft.
  • In Ein­zel­ar­beit er­ar­bei­ten die Schü­ler/innen das vor­ge­ge­be­ne Thema in­di­vi­du­ell, indem die wich­tigs­ten As­pek­te – Vor­ga­be z. B. 4 Vor­schlä­ge – no­tiert wer­den.
  • Nach einer vor­ge­ge­be­ner Zeit gibt die Lehr­kraft ein Si­gnal und es wer­den Tan­dems ge­bil­det – Be­ginn der Part­ner­ar­beit.
  • Die Teil­neh­mer dis­ku­tie­ren und ei­ni­gen sich in Part­ner­ar­beit auf eine vor­ge­ge­be­ne An­zahl von Schwer­punk­ten – aus den z. B. ins­ge­samt 8 Vor­schlä­gen wer­den 4 Fa­vo­ri­ten aus­ge­wählt. Diese Phase hat einen be­grün­de­ten Ei­ni­gungs­pro­zess zum Ziel.
  • Nach einer vor­ge­ge­be­nen Zeit wer­den die Grup­pen zu­sam­men­ge­fasst und damit ver­grö­ßert. Es ste­hen z. B. wie­der zwei­mal 4 Vor­schlä­ge in der Grup­pe zur Dis­kus­si­on. Die Grup­pe soll­te sich wie­der­um auf 4 Punk­te ver­stän­di­gen.

Prä­sen­ta­ti­on

  • Am Ende wählt die Lehr­kraft eine/n Schü­ler/in aus, die den Pro­zess und das Er­geb­nis im Ple­num vor­stellt.

Re­fle­xi­on

  • Re­fle­xi­on im Ple­num über die Me­tho­de und ihr Ziel – Chan­cen und Schwie­rig­kei­ten.

Er­geb­nis­si­che­rung und in­di­vi­du­el­le För­de­rung nach Dia­gno­se

Zeit

1-2 Schul­stun­den, je nach Um­fang und Art der Auf­ga­be – bei einer zeit­lich vor­ge­ge­be­nen Tak­tung.

Teil­neh­mer/innen Ziel­grup­pe

Für alle Schü­ler/innen ge­eig­net.

Ma­te­ria­li­en
  • Ar­beits­auf­trag zur Sor­tie­rung oder Prio­ri­sie­rung
  • Pinn­wand
  • Me­ta­plan­kar­ten

Wach­sen­de Grup­pe: Her­un­ter­la­den [pdf] [106 KB]