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Oder doch an­ders?

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

... oder doch anders?

 

oder Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen?

Gemäß OECD spricht man von Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen, so­fern fol­gen­de drei Kri­te­ri­en er­füllt sind:

  • Sie tra­gen zum Er­folg auf der in­di­vi­du­el­len und ge­sell­schaft­li­chen Ebene bei.
  • Sie wer­den be­nö­tigt, um be­deut­sa­me kom­ple­xe An­for­de­run­gen bzw. Her­aus­for­de­run­gen in mög­lichst vie­len Kon­tex­ten be­wäl­ti­gen zu kön­nen.
  • Sie sind für alle In­di­vi­du­en von Be­deu­tung.

 

Oder alles?

  • „Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen be­schrei­ben eher be­rufs­be­zo­ge­ne und fach­über­grei­fen­de Fä­hig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten. Kom­pe­ten­zen da­ge­gen um­fas­sen Per­sön­lich­keits­merk­ma­le, die in le­bens­lan­gen Lern- und Ent­wick­lungs­pro­zes­sen auf­ge­baut wer­den.“ (Lin­de­mann / Tip­pelt, S. 3)
  • Bil­dung hat zu tun mit der Ent­wick­lung von Iden­ti­tät, in der Aus­ein­an­der­set­zung mit sich selbst, der Ge­sell­schaft, der Um­welt und Ge­schich­te. Der Bil­dungs­be­griff ent­hält ein uto­pi­sches Ele­ment und ist we­sent­lich kul­tur- und ge­sell­schafts­be­zo­gen, wäh­rend die Kom­pe­tenz als ein Kon­zept im Rah­men einer Per­sön­lich­keits­theo­rie die sub­jek­ti­ve Seite be­tont und auf die Be­wält­gung der prak­ti­schen Sei­ten des Le­bens ge­rich­tet ist.

(Ar­nold 2002, S. 17)

 

Kom­pe­tenz­mo­del­le: Her­un­ter­la­den [ppt] [54 KB]