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Er­war­tungs­ho­ri­zont

1. Teil: Über­set­zung

Text­stel­le:

Se­ne­ca, epis­tu­lae mo­ra­les 17,3-6 (be­ar­bei­tet, 69 Wör­ter)

Be­wer­tung der Über­set­zung:

Feh­ler

Punk­te

0 - 1 ¼
1 ½ - 2
2 ¼ - 2 ¾
3 - 3 ¼
3 ½ - 4
4 ¼ - 4 ½
4 ¾ - 5 ¼
5 ½ - 5 ¾
6 - 6 ½
6 ¾ - 7

18
17
16
15
14
13
12
11
10
09

7 ¼ - 7 ¾
8 - 8 ½
8 ¾ - 9 ½
9 ¾ - 10 ¼
10 ½ - 11
11 ¼ - 12
12 ¼ - 12 ¾
13 - 13 ¾
14 und mehr

08
07
06
05
04
03
02
01
0

2. Teil: In­ter­pre­ta­ti­on

Text­stel­le:

Se­ne­ca, epis­tu­lae mo­ra­les 48,2-4 (ge­kürzt, 83 Wör­ter)

Hin­weis: In allen Auf­ga­ben kön­nen ganze und halbe VP ver­ge­ben wer­den.

Er­war­tungs­ho­ri­zont:

Auf­ga­be 1  (1 VP):

z.B. Freun­de tei­len Gutes wie Schlech­tes mit­ein­an­der.

Auf­ga­be 2  (2 VP):

  • sprach­li­che As­pek­te, z.B. An­re­de des Adres­sa­ten („Lu­ci­li vi­r­o­rum op­ti­me“, Z. 5); Ver­wen­dung von Sen­ten­zen („in com­mu­ne vi­vi­tur“, Z. 3; „Al­te­ri vivas opor­tet, si vis tibi vi­ve­re“, Z. 4-5)
  • in­halt­li­che As­pek­te, z.B. die Be­hand­lung der Frage nach dem glück­li­chen Leben („Nec po­test quis­quam beate de­ge­re, qui…“, Z. 3-4); die Ein­be­zie­hung von Ver­tre­tern an­de­rer phi­lo­so­phi­scher Schu­len („ab istis sub­ti­li­bus“, Z. 5); der Fokus auf lebens­praktische Fra­ge­stel­lun­gen („quid amico pra­e­s­ta­re de­beam…“, Z. 6)

Auf­ga­be 3  (3 VP):

  • Zum Er­rei­chen der vol­len Punkt­zahl muss der Ope­ra­tor „er­klä­ren“ be­rück­sich­tigt wer­den, d.h. das Zitat muss in einen Be­grün­dungs­zu­sam­men­hang ge­stellt wer­den. Eine in­di­vi­du­ell und schlüs­sig ge­stal­te­te Dar­stel­lung ist höher zu be­wer­ten als eine bloße Ad­di­ti­on von Fak­ten.
  • z.B. Die Aus­sa­ge bringt den Ge­dan­ken zum Aus­druck, dass sich der Mensch am Mit­men­schen ori­en­tie­ren und sich für die­sen ein­set­zen soll. Er tut dies frei­lich nicht nur für den an­de­ren, son­dern auch zu sei­nem ei­ge­nen Nut­zen. Die Aus­sa­ge lässt sich folg­lich dem Stre­ben nach Glück­se­lig­keit zu­ord­nen, das neben der Stoa auch die Epi­ku­re­er in ihrer le­bens­prak­ti­schen Aus­rich­tung ver­fol­gen. Als ty­pisch sto­isch ist hin­ge­gen die Ori­en­tie­rung am Wohl des Mit­men­schen und damit, in einem er­wei­ter­ten Ver­ständ­nis, am Wohl der Ge­mein­schaft auf­zu­fas­sen. Für die Ge­mein­schaft zu leben be­deu­tet dem Grund­satz se­cund­um na­tur­am vi­ve­re zu fol­gen, da die Stoa den Men­schen als so­zia­les Wesen be­greift.

Be­wer­tungs­ta­bel­le für die Bei­spiel­klau­su­ren im Ba­sis­fach:

VP

NP

Note

24 - 22,5
22 - 21,5
21 - 20,5

15
14
13

sehr gut

20 - 19,5
19 - 18
17,5 - 17

12
11
10

gut

16,5 - 15,5
15 - 14,5
14 - 13

09
08
07

be­frie­di­gend

12,5 - 12
11,5 - 10,5
10 - 9

06
05
04

aus­rei­chend

8,5 - 7
6,5 - 4,5
4 - 3

03
02
01

man­gel­haft

2,5 - 0

0

un­ge­nü­gend

 

Er­war­tungs­ho­ri­zont: Her­un­ter­la­den [docx][26 KB]

Er­war­tungs­ho­ri­zont: Her­un­ter­la­den [pdf][125 KB]

 

Wei­ter zu Be­zü­ge zum Bil­dungs­plan