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Sys­tem­si­che­rung durch Fest­plat­ten­images

Com­pu­ter hal­ten nicht ewig. Alle, die mit Com­pu­tern ar­bei­ten, müs­sen damit rech­nen, dass wich­ti­ge Hard­ware (Fest­plat­te, Main­board u.a.) ka­putt geht. Auch Fehl­be­die­nun­gen oder bös­ar­ti­ge Viren u.ä. kön­nen dazu füh­ren, dass wich­ti­ge Daten ver­lo­ren gehen oder das Sys­tem un­brauch­bar wird. Wenn es ein­mal so­weit ist, ste­hen Com­pu­ter­an­wen­der ohne eine funk­tio­nie­ren­de Da­ten­si­che­rung ziem­lich "nackt" da. Im schlimms­ten Fall ist die Ar­beit von Mo­na­ten oder gar Jah­ren un­wi­der­bring­lich ver­lo­ren.

Da­ge­gen hilft nur eine wohl­über­leg­te Stra­te­gie der Si­che­rung von Be­triebs­sys­tem und Daten auf ex­ter­ne Me­di­en wie CDs, DVDs oder - und dies ist wohl die beste Lö­sung - ex­ter­ne Fest­plat­ten. Im fol­gen­den wird eine mög­li­che Stra­te­gie be­schrie­ben.

Als Werk­zeu­ge wer­den leis­tungs­fä­hi­ge kos­ten­lo­se oder preis­wer­te Pro­gram­me ein­ge­setzt. Es han­delt sich um sog. Live-Dis­tri­bu­tio­nen (Linux), die ohne Ein­grif­fe ins be­ste­hen­de Sys­tem von CD/DVD oder USB-Stick star­ten. Es sind Uni­ver­sal­werk­zeu­ge, die sich nicht nur zum Par­ti­tio­nie­ren von Fest­plat­ten und zum Er­stel­len von Fest­plat­ten­images eig­nen, son­dern dar­über hin­aus noch eine ganze Reihe von Tools zur Da­ten­ret­tung, zum Vi­ren­schutz usw. be­reit stel­len.

Dies ist ihr ent­schei­den­der Vor­teil ge­gen­über der im Be­reich Da­ten­si­che­rung / Back­up vor­ge­stell­ten Vor­ge­hens­wei­se. Wäh­rend Win­dows in­zwi­schen durch­aus mit "Bord­mit­teln" Fest­plat­ten­im­mages - sog. Sys­te­m­ab­bil­der - er­stel­len kann, gehen die Mög­lich­kei­ten der Live-Dis­tri­bu­tio­nen weit dar­über hin­aus: Es sind ei­gen­stän­di­ge, auf Linux ba­sie­ren­de Be­triebs­sys­te­me, die un­ab­hän­gig vom in­stal­lier­ten Be­triebs­sys­tem ihre Auf­ga­ben ver­rich­ten. Sie kön­nen eine sol­che Live-Dis­tri­bu­ti­on auch ein­set­zen, wenn Ihr Rech­ner nicht mehr von der Fest­plat­te boo­tet, und haben dann trotz­dem wich­ti­gen Werk­zeu­ge und Pro­gram­me zur Ver­fü­gung.

Sie kön­nen die die preis­wer­te kom­mer­zi­el­le Va­ri­an­te von Par­ted Magic nut­zen, oder die etwas we­ni­ger kom­for­ta­ble, dafür je­doch kos­ten­lo­se Sys­tem­res­cu­eCD. Wei­ter steht Ihnen mit Knop­pix auch ein Sys­tem zur Ver­fü­gung, das per­ma­nent wei­ter ent­wi­ckelt wird, eben­falls kos­ten­los zur Ver­fü­gung steht und die hier er­wähn­ten Tools und Pro­gram­me eben­falls ent­hält oder nach­in­stal­lie­ren kann.

In­zwi­schen gibt es immer mehr Rech­ner, die kein CD/DVD-Lauf­werk mehr haben. Was tun, wenn ein sol­cher Rech­ner von einer Par­ted Magic- oder Sys­tem­Res­cu­eCd CD/DVD ge­star­tet wer­den soll? Die Ant­wort ist recht ein­fach: Man be­hilft sich ent­we­der mit einem ex­ter­nen CD/DVD-Lauf­werk (USB) oder er­setzt das nicht vor­han­de­ne CD/DVD-Lauf­werk durch einen USB-Stick als Boot­me­di­um.

UN­et­boo­tin  ist ein klei­nes Pro­gramm (für Linux, Mac OS X und Win­dows), mit dem Sie ein boot­ba­res "Live Sys­tem" wie Par­ted Magic oder Sys­tem­Res­cu­eCD auf einen USB-Stick in­stal­lie­ren kön­nen.

Haben Sie die Mög­lich­keit, einen (an­de­ren) Rech­ner mit der Par­ted Magic-CD zu boo­ten, kön­nen sie einen Par­ted Magic USB-Stick auch di­rekt aus der Par­ted Magic Ober­fä­che her­aus er­stel­len. Kli­cken Sie auf "Sys­tem Tools" und dann auf "Make Par­ted Magic USB".


Wei­ter mit Fest­plat­te in Par­ti­tio­nen auf­tei­len