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Inhalt

Der zwölfjährige Emil Tischbein wohnt mit seiner Mutter im beschaulichen Neustadt. Die Mutter ist alleinerziehend – der Vater starb, als Emil fünf Jahre alt war – und lebt als selbständige Friseurin in finanziell prekären Verhältnissen. Mit ihren wenigen Ersparnissen unterstützt sie zudem ihre Mutter. Deshalb soll Emil einen Betrag von 140 Mark in bar zu seiner Großmutter nach Berlin bringen.

Auf der Zugfahrt dorthin schläft Emil kurz ein, als er aufwacht, ist das Geld verschwunden. Offensichtlich hat einer der Mitreisenden, Herr Grundeis, mit dem Emil ins Gespräch kam, das Geld gestohlen. Emil traut sich nicht, sofort zur Polizei zu gehen, weil er fürchtet, Ärger zu bekommen – er hat zuvor in Neustadt eine öffentliche Statue angemalt. Also nimmt er die Verfolgung selbst in die Hand, als Grundeis in Berlin aussteigt. In der Großstadt bekommt Emil unerwartete Hilfe: Der selbstbewusste Gustav (Beiname: ‚mit der Hupe‘) und viele andere Jungen aus Berlin schließen sich ihm an. Gemeinsam bilden sie eine Detektivbande, die Emil dabei unterstützt, Grundeis zu beobachten und Beweise zu sammeln. Hilfe bekommen die Jungen zudem von Emils Cousine Pony Hütchen, die jedoch nicht aktiv an der Verfolgung des Diebs beteiligt wird. Die taktischen Überlegungen und konkreten Aktionen der Jungen (stets begleitet von ihrem Erkennungsruf ‚Parole Emil‘) bestimmen einen Großteil der Handlung. Dabei gibt es einige Streitigkeiten, letztlich überwiegen aber Solidarität und gegenseitige Unterstützung. Schließlich stellt sich heraus, dass Grundeis das gestohlene Geld tatsächlich besitzt. In einer Bank versucht er, es einzuzahlen – doch Emil erkennt die durch Stecknadelstiche markierten Geldscheine wieder. Mit Hilfe der Kinder und der Polizei wird Grundeis überführt. Am Ende bekommt Emil eine Belohnung von 1000 Mark, die er dazu nutzen möchte, seine Mutter zu unterstützen.

Textausgabe:

Erich Kästner: Emil und die Detektive. Zürich: Atrium, 2020 [1929].

Kästner: „Emil“: Herunterladen [docx][419 KB]