Zur Hauptnavigation springen [Alt]+[0] Zum Seiteninhalt springen [Alt]+[1]

Otfried Preußler: Krabat (1971)

Kurzinformation

Empfehlung für Klassenstufe 6-7

Bild von dem Schriftsteller Otfried Preußler

Abb. 1: Otfried Preußler von Markus Schlaf - [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia

Otfried Preußlers Roman „Krabat“ aus dem Jahr 1971 ist heute aktueller denn je.

Die Geschichte das Waisenjungen Krabat ist eng verbunden mit dem Autor Otfried Preußler: Ausgangspunkt des Romans ist zum einen der Sagenstoff aus der böhmischen Heimat Preußlers. Zum anderen finden sich auch die Erfahrungen des Autors selbst wieder. Im Hintergrund geht es um die Verarbeitung der Erlebnisse in der Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges. Doch weist das Werk weit über diese historische Grundlage hinaus.

Krabat sucht seinen Platz im Leben und gerät in die Fänge des geheimnisvollen, aber auch gefährlichen Müllers aus dem Koselbruch. Drei Lehrjahre lang wird er eingewiesen in die Kunst das Mahlens und in die Schwarze Magie. Diese kann dem Individuum, das sich ihr hingibt, Macht und Einfluss sichern. Doch sie fordert tödliche Tribute. Der Protagonist erlebt in diesen Jahren Freud und Leid, Ankommen und Scheiden, Freundschaft und Feindschaft. Und er findet die Liebe. Letztlich muss er sich entscheiden zwischen Macht über und Gemeinschaft mit anderen. Krabat wählt und kann mit Hilfe anderer den Meister besiegen. Dieses Ende zeigt, dass Freundschaft, Liebe und Gemeinschaft für ein gelingendes Leben wesentlich sind.

Der Bildungs- und Entwicklungsroman erzählt die Entfaltung eines Individuums und ist eine Warnung vor Machtmissbrauch sowie ein Plädoyer für die Gemeinschaft.

Textausgabe:

Otfried Preußler: Krabat. Stuttgart 2021.

Inhalt

Literaturwissenschaftl. Einordnung & Deutungsperspektiven

Didaktische Hinweise & Vernetzung

Vorschläge für die Umsetzung

Literatur, Textausgaben & mediale Umsetzungen

Preußler: „Krabat“: Herunterladen [docx][276 KB]

Weiter zu Inhalt