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Zusammenfassung


5. Strukturierte Zusammenfassung in eigenen Worten

Version 1

Aristoteles geht im 1. Buch, 1. Kapitel seiner Nikomachischen Ethik davon aus, dass es ein einziges Ziel, auf das hin alles menschliche Tun ausgerichtet ist, geben müsse.

Möglichen Einwänden, dass Menschen unterschiedliche Ziele verfolgten, begegnet er mit einer Differenzierung des Begriffes „Ziel“, um anschließend die Zusammenhänge und Hierarchien dieser Ziele aufzuzeigen.

Zum einen erläutert er in seiner Argumentation, es gebe unterschiedliche Qualitäten von Zielen: Das Tun selbst und das Ergebnis des Tuns. Dabei sei das Tun ist weniger wertvoll als das Ergebnis des Tuns – und damit eine Art „Zwischenziel“.

Zum anderen räumt er ein, dass es verschiedene Ziele in den unterschiedlichen Bereichen des menschlichen Lebens gebe. Aber auch hier lasse sich ein Zusammenhang herstellen: Ziel 1 sei das Mittel um Ziel 2 zu erreichen, Ziel 2 das Mittel um Ziel 3 zu erreichen usf. – Diese Ziele seien also bloß Zwischenziele.

Da menschliches Streben nicht nur Zwischenziele haben könne, weil es sonst leer und sinnlos sei (regressus ad infinitum), müsse es ein Endziel geben, auf das hin alles menschliche Tun ausgerichtet sei: Das höchste Gut.

Version 2

Aristoteles behauptet im 1. Buch, 1. Kapitel seiner Nikomachischen Ethik, dass es ein einziges Ziel, auf das hin alles menschliche Tun ausgerichtet ist, geben müsse.

Es gebe viele verschiedene Ziele, zum Beispiel das Tun selbst und das Ergebnis des Tuns. Dabei sei das Tun ist weniger wertvoll als das Ergebnis des Tuns – und damit eine Art „Zwischenziel“.

Auch  in den unterschiedlichen Bereichen des menschlichen Lebens gebe viele Ziele. Diese seien jedoch nur Zwischenziele um das Endziel zu erreichen.

Version 3

Im ersten Kapitel von Buch I der nikomachischen Ethik wird zwischen Endzielen und Zwischenzielen unterschieden. Aristoteles sagt, dass jede Handlung ein Ziel hat. Sie strebt nach einem bestimmten Gut. Beispielsweise ist das Ziel des Gymnasiums das Abitur zu bestehen.

Aristoteles sagt, dass es Endziele und Zwischenziele gibt. 

Ein Endziel strebt man um seiner selbst willen an, das Zwischenziel zu einem anderen Zweck. Im Beispiel ist das Abitur nur ein Zwischenziel, weil man das nur macht, um danach studieren zu können. Studieren ist auch nur ein Zwischenziel, weil man das macht um einen guten Job zu bekommen. Einen guten Job zu bekommen ist auch nur ein Zwischenziel, weil man einen  guten Job will, um Geld zu verdienen. Und viel Geld brauche ich nur, weil ich glücklich sein will. Das Endziel, auf das für Aristoteles alle Handlungen hinlaufen ist das Glück.

 

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