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Anwendungsbeispiele Toulmin-Schema


Beispiel 1: Habermas

D: Dem ungeborenen menschlichen Leben kommt nur „Würde des menschlichen Lebens“ zu.

C: Ungeborenes Leben genießt nur als Bezugspunkt der Pflichten anderer Schutz.

W: „Menschenwürde“ ist gebunden an eine Gemeinschaft von Individuen, zwischen denen eine gegenseitige menschliche Verpflichtung besteht und die daher voneinander normgerechtes Verhalten erwarten.

B: Es gibt einen ethisch relevanten Unterschied zwischen der „Würde des menschlichen Lebens“ und der jeder Person rechtlich garantierten „Menschenwürde“.


Beispiel 2: Birnbacher

D: Embryonen und Leichname sind keine realen Subjekte.

C: Embryonen und Leichnamen dürfen keine moralischen Rechte zugewiesen werden.

W: Moralische Rechte können nur realen Subjekten zugewiesen werden.
hier bietet Birnbacher kein Warrant, das über den ontologischen Status eines Leichnams und eines Embryos Auskunft gibt.

D: Zu ergänzen wäre etwa: reale Subjekte haben Selbstbewusstein und Präferenzen (wie bei Singers Personenbegriff).

 

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