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M36: Koh­len­hy­dratar­ten

Mo­no­sac­cha­ri­de ( = Ein­fach­zu­cker )
  • ein­fachs­te Koh­len­hy­dra­te
  • be­ste­hen aus C, H, O ⇒ Sum­men­for­mel: C 6 H 12 O 6
  • wich­ti­ge Mo­no­sac­cha­ri­de:
 
Auf­bau
Ei­gen­schaf­ten
Vor­kom­men
Trau­ben­zu­cker

= Glu­co­se

Traubenzucker
  • löst sich in Was­ser
  • schmeckt süß
  • Obst
  • Honig
  • Bau­stein in Di- und Po­ly­sac­cha­ri­den
Frucht­zu­cker

= Fruc­to­se

Fruchtzucker
  • löst sich in Was­ser
  • schmeckt sehr süß
  • Obst
  • Honig
  • Bau­stein des Di­sac­cha­rids Sac­cha­ro­se
Schleim­zu­cker

= Ga­lak­to­se

Schleimzucker
  • löst sich in Was­ser
  • schmeckt wenig süß
  • Bau­stein in Di- und Po­ly­sac­cha­ri­den z. B. Lac­to­se

Ein­zel­bau­stei­ne der Ein­fach­zu­cker, Quel­le: Stan­dard­for­men, Mi­cro­soft.

 

Di­sac­cha­ri­de (= Zwei­fach­zu­cker )
  • ent­ste­hen durch Ver­bin­dung zwei­er Mo­no­sac­cha­ri­de unter Ab­spal­tung von Was­ser
  • Sum­men­for­mel: C 12 H 22 O 11
  • wich­ti­ge Di­sac­cha­ri­de:
 
Auf­bau
Ei­gen­schaf­ten
Vor­kom­men
Malz­zu­cker = Mal­to­se
Malzzucker
  • löst sich in Was­ser
  • schmeckt wenig süß
  • kei­men­de Ge­trei­de­kör­ner
  • Malz­ex­trakt
  • Bier
Rohr- und Rüben-zu­cker = Sac­cha­ro­se
Rohrzucker
  • löst sich in Was­ser
  • schmeckt süß
  • Zu­cker­rü­ben
  • Zu­cker­rohr
  • Haus­halts­zu­cker
Milch­zu­cker = Lac­to­se
Milchzucker
  • löst sich in Was­ser
  • schmeckt wenig süß
  • Milch
  • Milch­pro­duk­te

Zwei­fach­zu­cker, Quel­le: Stan­dard­for­men, Mi­cro­soft.

 

Po­ly­sac­cha­ri­de (= Viel­fach­zu­cker )
  • ent­ste­hen, wenn sich viele Mo­no­sac­cha­ri­de unter Ab­spal­tung von Was­ser mit­ein­an­der ver­bin­den
  • Sum­men­for­mel: (C 6 H 10 O 5 )n
  • wich­ti­ge Po­ly­sac­cha­ri­de:
 
Auf­bau
Ei­gen­schaf­ten
Vor­kom­men

Stär­ke

Grund­bau­stein: Glu­co­se

Amy­lo­se:

  • un­ver­zweig­te Ket­ten, die spi­ra­lig an­ge­ord­net sind
  • 200-1.000 Glu­co­se­res­te

 

Amy­lopek­tin:

  • ver­zweig­te Ket­ten
  • 600–6.000 Glu­co­se­res­te

Amy­lo­se :

  • in hei­ßem Was­ser lös­lich
  • ver­dau­lich

 

Amy­lopek­tin:

  • nicht in Was­ser lös­lich
  • ver­dau­lich

Im Stär­ke­korn be­fin­det sich die Amy­lo­se im In­ne­ren und das Amy­lopek­tin in der Hüll­schicht

  • Kar­tof­feln
  • Ge­trei­de
  • Ge­trei­de­pro­duk­te

Gly­ko­gen

Grund­bau­stein: Glu­co­se

  • ver­zweig­te Ket­ten (stär­ker ver­zweigt als Amy­lopek­tin)
  • ca. 100.000 Glu­co­se­res­te
  • löst sich nicht in Was­ser
  • ver­dau­lich

 

  • bei Mensch und Tier in Leber und Mus­ku­la­tur als Re­ser­vestoff

Cel­lu­lo­se

Grund­bau­stein: Glu­co­se

  • un­ver­zweig­te Ket­ten
  • ca. 10.000 Glu­co­se­res­te

 

 

  • löst sich nicht in Was­ser
  • Bal­last­stoff, da im mensch­li­chen Kör­per un­ver­dau­lich
  • regt die Darm-be­we­gung an
  • Obst
  • Ge­mü­se
  • Ge­trei­de
  • Hül­sen­früch­te

 

m36_­loe­sung: Her­un­ter­la­den [pdf][93 KB]

 

wei­ter mit Lö­sung M38: Koh­len­hy­dratstoff­wech­sel