Kognitive Aktivierung
Der WBS- und Wirtschaftsunterricht soll Schülerinnen und Schüler zentrale ökonomische Kompetenzen vermitteln und sie unterstützen, mündige Wirtschaftsbürger zu werden. Wesentlich ist hierbei auch die Förderung der ökonomischen Handlungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher Verantwortung. Da ökonomische Zusammenhänge oftmals sehr abstrakt und komplex sind, ist die Initiierung einer vertieften Auseinandersetzung mit den Themen notwendig, um sie nachhaltig zu durchdringen. Diese kognitive Aktivierung kann durch anspruchsvolle und auf die Lerngruppe abgestimmte Aufgabenstellungen und Impulse erfolgen und zur Motivation der Lernenden beitragen.
Durch kognitive Aktivierung werden die Lernenden dazu angeregt, ökonomische Probleme unter Berücksichtigung verschiedener Perspektiven (3-Dimensionen-Modell) zu analysieren, um komplexe Sachverhalte zu verstehen, verschiedene Handlungsalternativen zu bewerten und damit fundierte ökonomische Urteile zu fällen. Schülerinnen und Schüler sollen damit befähigt werden, wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen und ökonomische Herausforderungen zu bewältigen. Des Weiteren sollen Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein für ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen entwickeln und reflektieren, wie wirtschaftliches Handeln diese beeinflusst. Die kognitive Aktivierung unterstützt sie dabei, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und alternative Perspektiven in ihre Urteile und Entscheidungen einfließen zu lassen. Dadurch werden sie ermutigt, sich aktiv für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Wirtschaft einzusetzen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln. Durch den Einsatz kognitiv aktivierender Lehr- und Lernmethoden können Lehrkräfte dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler zu mündigen und reflektierten Wirtschaftsbürgerinnen und -bürgern heranwachsen, die in der Lage sind, die Herausforderungen der modernen Gesellschaft aktiv zu bewältigen.
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