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Strukturierte Klassenführung

Im Bildungsplan für WBS wird betont, dass die Jugendlichen dazu befähigt werden sollen, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Eine strukturierte und gut organisierte Klassenführung trägt dazu bei, dass die Lernenden sich auf den Unterricht konzentrieren können und eine klare Orientierung erhalten. Dies ist in einem Fach wie Wirtschaft zentral, da dieses abstrakte Konzepte, komplexe Modelle und vielseitige Themenbereiche umfasst. Das steht im Einklang mit den Zielen des Bildungsplans, der die Förderung von Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit und kritischem Denken unter anderem als zentrale Elemente des Wirtschaftsunterrichts beschreibt.

Klare Regeln helfen den Schülerinnen und Schülern den Wert der Zusammenarbeit zu erkennen und durch Einhaltung der Regeln für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Durch eine konsequente und klare Klassenführung können Lehrpersonen zudem eine positive Lernatmosphäre schaffen, in der Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme gefördert werden. Dies ermöglicht es den Lernenden, sich sicher zu fühlen und offen am Unterricht teilzunehmen, wodurch die aktive Beteiligung und die Diskussion angeregt werden. Da im Wirtschaftsunterricht häufig auch mit offeneren Unterrichtsmethoden gearbeitet wird, können die Jugendlichen im Zuge einer gemeinsamen Kultur der Lern- und Leistungsbeurteilung in die Erstellung von inhaltlichen Erwartungen und Bewertungsrastern miteinbezogen werden. Damit schafft dieser Aspekt der Klassenführung einen Verknüpfungspunkt zur fächerübergreifenden Demokratiebildung und auch einen Bezug zum Feedbackprozess.