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Umfrage zu Diagnose und Strategien

Diskussionsgrundlage 3: (Stellungnahmen von Kolleginnen und Kollegen)

I. Wo sehen Sie Stärken und Schwächen in der Schreibkompetenz unserer Abiturientinnen und Abiturienten?

Bezeichnenderweise war in keiner Antwort von „Stärken“ die Rede. Als „Schwächen“ wurden genannt:

  1. Das „Bewusstsein für stilistische Unterschiede“ sei „verschwunden“.
  2. „Der Klassiker der Schreibprobleme: Zitieren und Verwendung der Indirekten Rede.“
  3. Die Verknüpfung von Textbestandteilen gelinge den Schülern nicht (mehr).
  4. nur „chronologisches Aneinanderreihen“ (nicht „aspektorientiertes Strukturieren“)
  5. nur „unbegründetes Behaupten“ (nicht „argumentatives Belegen“)
  6. „...viele Schüler (und Kollegen?) haben gar keine Vorstellung von dem, was Interpretation überhaupt ist.“
  7. „Sie tun sich …schwer damit, ihre Gedanken… strukturiert, nachvollziehbar und überzeugend in angemessener Sprache aufzuschreiben. Auch gute und sehr gute SuS brauchen für das Schreiben fortlaufend konkrete Hilfestellung.“
II. Welche Trainingsstrategien im Hinblick auf Schreibkompetenz haben sich aus Ihrer Sicht besonders bewährt?
  1. „...insgesamt: Schreiben, schreiben, schreiben!“
  2. „Ich stelle fest, dass die Zahl der Fehler spürbar zurückgeht, wenn man wirklich freie Schreibanlässe schafft... Deshalb lasse ich Schüler gerne Geschichten schreiben: Kriminalgeschichten („Der kleine Mord zwischendurch“), Groschenromangeschichten, Traumgeschichten, experimentelle Geschichten.“ - Welchen Status hat das freie, kreative Schreiben künftig?
  3. Schreibanreize durch Bilder, Filmszenen, Trailer, ...
  4. Wichtig: eine Methodik des Zitierens!
  5. „Wichtig ist für mich der Bezug zu Gebrauchstexten...“
  6. „Teilaufsätze als Hausaufgaben“
  7. „Arbeit im lo-net mit Hilfe eines Blogs“
  8. Fachschaftliche Zusammenarbeit zur Durchsetzung der Standards (nicht erst in der Kursstufe!) - „Fachschaften sollten das intern durch gemeinsamen Beschluss und gegenseitige Kontrolle (Tandem / Coaching / Fachaufsicht) regeln.“
  9. Überarbeitung „in jedem Fall als kontrollierte Tätigkeit“ - ehrlich, sachlich, individuell – Schreibplanung
  10. „...im Bereich der Texterörterung habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht mit klaren Vorgaben und auch Musterlösungen.“ - „Schreiben als Prozess“: Die Schülerinnen und Schüler „erstellen [...] im Laufe der Zeit ihre individuellen Musterlösungen anhand von Beurteilungskriterien“ und werden darin geschult, „ihre eigenen Arbeiten sowie die ihrer Mitschüler kriteriengestützt zu reflektieren und zu besprechen“. Der Weg: Erstellen mehrerer Versionen, konkrete formale Vorgaben (Word-Datei, gleiche Schriftart und -größe, etc.)

 

Diskussionsgrundlage 3: Umfrage zu Diagnose und Strategien bei Fachkolleginnen und Kollegen: Herunterladen [docx] [20 KB]