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Kognitive Aktivierung

Kognitive Aktivierung zielt darauf ab, bei Schüler*innen ein vertieftes Nachdenken sowie eine intensive Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand anzuregen. Dabei spielen die Impulse der Lehrkraft, die Auswahl geeigneter Aufgaben sowie deren didaktisch durchdachte Umsetzung im Unterricht eine zentrale Rolle.
Aus geographiedidaktischer Perspektive entfalten Aufgaben und Impulse ein hohes kognitives Aktivierungspotenzial, wenn sie etwa die Verflechtung unterschiedlicher Maßstabsebenen oder die Wechselwirkungen zwischen natürlichen und anthropogenen Teilsystemen berücksichtigen. Auf diese Weise wird das basiskonzeptionelle geographische Denken gezielt gefördert.
Eine wirksame kognitive Aktivierung setzt zudem voraus, dass an die Vorstellungen und Vorkenntnisse der Lernenden angeknüpft wird und eine fachlich angemessene Herausforderung erfolgt. Hierbei kann die Lehrkraft sowohl ihre unterrichtlichen Beobachtungen als auch fachdidaktische Erkenntnisse, etwa zu Präkonzepten geographischer Phänomene, gezielt nutzen.