Konstruktive Unterstützung
Konstruktive Unterstützung im Geographieunterricht zielt auf die Entwicklung geographischer Kompetenzen ab (DGfG). Aus geographiedidaktischer Perspektive zeichnet sie sich durch eine differenzierte, fachbezogene Diagnose des Lernstands bzw. -prozesses sowie darauf aufbauende, lernförderliche und inhaltlich angemessene Rückmeldung aus.
Der Geographieunterricht bietet als methoden- und medienreiches Fach zahlreiche Diagnoseinstrumente und -verfahren. Neben der gezielten Beobachtung im Unterricht liefern etwa Concept Maps, digitale Kartierungen der Schüler*innen wertvolle Einblicke in deren Lernstand oder -prozess. Darüber hinaus kann die Diagnose und Förderung in Anlehnung an Kompetenzmodelle (z. B. System- oder Diagrammkompetenz) oder typische geographische Lernprogressionen erfolgen. Ganz im Sinne der Geographie als Zukunftsfach ist die Rückmeldung möglichst ressourcenorientiert und fördert die fachliche Entwicklung der Schüler*innen – auch im Rahmen einer positiven Fehlerkultur.
Die Basisdimension macht deutlich: Lehren ist nicht das bloße Durchsetzen eines pädagogischen Plans, sondern ein sensibler, dialogischer Prozess vor dem Hintergrund fachlicher Lernfortschritte.
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