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Grundschule

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Softwaregestützte Entwicklung des räumlichen Vorstellungsvermögens

Mittwoch, 05.10.2022, 14:00

Die Bedeutung des räumlichen Vorstellungsvermögens ist unbestritten: Räumlich-visuelle Fähigkeiten sind notwendig, Anforderungen des Alltags zu meistern, fördern den Berufserfolg, sind Basiskomponenten der Intelligenz und sind nicht zuletzt eine wesentliche Voraussetzung für den Erwerb tragfähiger Zahl- und Operationsvorstellungen.

Räumlich-visuelle Qualifikationen sollten deshalb gefördert werden und das Grundschulalter ist ein dafür günstiger Zeitpunkt. Sollen räumlich-visuelle Qualifikationen gefördert werden, bedarf es geeigneter Lernumgebungen. An solchen Lernumgebungen mangelt es oft. Zudem ist nicht selten – z.B. beim Bearbeiten einer in einem Schulbuch oder Arbeitsheft statisch und zweidimensional gegebenen Aufgabe zur Vorstellung von Rotationen – kein informatives Feedback möglich. Das lernende Kind kann die Bewertung seiner Lösung mit „richtig“ oder „falsch“ nur zur Kenntnis nehmen, aber nicht einsehen, warum diese Bewertung korrekt ist.

Darüber hinaus nimmt das zu trainierende Vorstellen oft nur eine vergleichsweise geringe Zeit in Anspruch, während andere Tätigkeiten unnötig Zeit verbrauchen: Sollen beispielsweise Quadratfünflinge zu Würfelnetzen ergänzt werden, müssen Kinder zum Überprüfen der in wenigen Augenblicken vorgestellten Lösung zeichnen, dann schneiden und schließlich falten. Das sind drei Tätigkeiten, die im Vergleich zum Vorstellen viel zu viel der knappen Unterrichtszeit benötigen.

Die Verfügbarkeit von leistungsfähiger Hardware und schnellem Internet eröffneten in den letzten Jahren völlig neue Chancen zur Entwicklung und Nutzung von Software zu Bildungszwecken:
Leistungsfähige Grafikkarten ermöglichen die Darstellung von komplexen 3D-Szenen und 3D-Prozessen in Echtzeit. Schnelles Internet erlaubt es, Anwendungen mit Animationen ohne lange Ladezeiten im Browser auszuführen und Objekte per Drag and Drop zu drehen, zu spiegeln und zu rotieren, etc. Das gilt nicht nur für lineare oder ebene Figuren, sondern auch für die Darstellung räumlicher Objekte. Es ist möglich, dreidimensionale Objekte am Computer zu generieren, mit der Maus oder dem Finger bzw. einem Touch-Pen zu erfassen und beliebig zu rotieren oder anderweitig zu transformieren. Die Bildschirmausgabe zeigt immer die jeweils korrekte Ansicht, die korrekte Silhouette etc.

Nicht zuletzt bieten Touchscreens die Möglichkeit, die Software durch unmittelbare Berührung mit dem Finger zu steuern. Damit entfällt eine wesentliche Hürde, nämlich das Erlernen der Bedienung von Tastatur und Maus im Kontext der jeweiligen Software.

In diesem Onlineseminar wird anhand kostenloser Webangebote aufgezeigt, wie all diese Möglichkeiten genutzt und browserbasiert bedient werden können. Wichtig ist das responsible Design und die Verfügbarkeit in vielen Sprachen. Nutzen Sie die Möglichkeit, effektiv das räumliche Vorstellungsvermögen der Schülerinnen und Schüler zu trainieren und den Kindern in Echtzeit ein informatives Feedback zu geben.

Die zweiteilige Veranstaltung findet statt am 05.10.22 (14:00-17:00) und 19.10.22 (14:00-15:30).

 Bitte melden Sie sich in LFB-online für die Veranstaltung MQJNR an. Vielen Dank!

Zielgruppe: Lehrkräfte, die Mathematik in der Grundschule unterrichten

Referenten: Klaus-Peter Eichler

Link: https://lfbo.kultus-bw.de/lfb/termine/MQJNR

Bitte kontrollieren Sie in der Beschreibung der Veranstaltung, ob eine Anmeldung vorgesehen ist. Wenn nicht, dann betreten Sie den Raum über den Link zur angegebenen Zeit.

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