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Experiment „Reaktionszeit“

Infobox

Diese Seite ist Teil einer Materialiensammlung zum Bildungsplan 2004: Grundlagen der Kompetenzorientierung. Bitte beachten Sie, dass der Bildungsplan fortgeschrieben wurde.

Experimentieren in der Jahrgangstufe 9 und 10

Experiment „Reaktionszeit“

Das Unterrichtsbeispiel „Reaktionszeit“ kann als Einstieg in den Themenkomplex Sinnes- und Nervenphysiologie gewählt werden. Ebenfalls denkbar wäre der Einsatz innerhalb der Einheit, nachdem sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Nervensystem vertraut gemacht haben und die grundlegende Bedeutung des peripheren, des zentralen und des vegetativen Nervensystems erfasst haben.

Die Unterrichtseinheit kann auch mit Erweiterungen in der Kursstufe im Themenbereich „Verarbeitung von Information“, z. B. Fremdreflex, eingesetzt werden.

 

Verlauf

Arbeitsphase

Organisationsform

Arbeitsschritte

Einstieg/Problematisierung

Fragestellung

Lehrkraft

Einstieg über Reaktionsstart oder alternativer Einstieg „Schrecksekunde“.

Wovon hängt es ab, welcher Schüler den ersten Schritt macht?

Fragestellung

Lehrkraft

  • Wie „schnell“ ist die eigene Reaktionszeit?
  • Auf welche Weise können wir die individuelle Reaktionszeit ermitteln?
  • Welche äußeren Faktoren können die individuelle Reaktionszeit beeinflussen?

Vorüberlegungen/Planung einer Methode zur Ermittlung der individuellen Reaktionszeit

Arbeitsgruppen

Planung mit ausgelegten Materialien

1. Zusammenhang zwischen Falltiefe und Fallzeit erkennen.

2. Reaktionszeit kann mit Fallzeit gleichgesetzt werden.

3. Ausarbeitung einer möglichst standardisierten Messmethode zur Ermittlung der individuellen Reaktionszeit.

Austausch und Testung der geplanten Messmethode

Arbeitsgruppen

Gemeinsame Reflexion der Realisierbarkeit und des methodischen Ablaufes

Lehrkraft moderiert die Vorüberlegungen der Arbeitsgruppen

Gruppe A testet die Messvorschrift von Gruppe B.

Kritische Betrachtung der Vorschläge um eine Standardisierung der Versuchsreihe zu ermöglichen; Lehrer muss unter Umständen folgende Punkte thematisieren: Welche Kriterien muss eine Messvorschrift erfüllen (Eindeutigkeit, Wiederholbarkeit, Anzahl Versuche, Mittelwertberechnung, etc.)?

Durchführung: Ermittlung der individuellen Reaktionszeit

Arbeitsgruppen

Für jedes Gruppenmitglied wird über eine Messreihe die durchschnittliche Reaktionszeit ermittelt.

Reflexion der Ergebnisse

Arbeitsgruppen und Plenum

Vergleich der Ergebnisse, Diskussion der Ergebnisse.

Fragestellung

Plenum

Welche äußeren Faktoren können die individuelle Reaktionszeit beeinflussen?

Vorüberlegungen

Arbeitsgruppe

Diskussion verschiedener Faktoren.

Einigung auf die Testung eines Faktors.

Planung, Durchführung, Dokumentation und Diskussion eines Experiments zur Reaktionszeit

Arbeitsgruppe

Formulierung der Hypothese, Planung des Experiments; Bestimmung der durchschnittlichen Reaktionszeit der einzelnen Gruppenmitglieder unter den veränderten Bedingungen.

Präsentation der Ergebnisse

Diskussion

Plenum

Die Ergebnisse werden präsentiert und kritisch diskutiert.

 

 

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Experiment „Reaktionszeit“: Herunterladen [pdf] [262 KB]

 

 

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