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Welche Probleme können auftreten?

Probleme bei der Planung der Messmethode (Grundversuch)

  • Die mathematische Formel des Weg-Zeit-Gesetzes kann nicht genutzt werden; die Schülerinnen und Schüler finden keine Lösung zur Ermittlung der Reaktionszeit aus der Falltiefe (Grundlage: Weg-Zeit-Gesetz des freien Falls h= ½ g t²).
  • Die Messmethode wird nicht eindeutig festgelegt: Fanghand frei beweglich oder fixiert; Abstand der Finger wird nicht festgelegt; Räumliche Anordnung des Experiments wird nicht festgelegt (Positionen der einzelnen am Experiment beteiligten); Ablesen der Falltiefe am Lineal (Blickrichtung von oben auf die Messskala oder Blickrichtung Augenhöhe).
  • Ein-Faktorenprüfung ist nicht gewährleistet.
  • „Trainingseffekt“ wird nicht erkannt bzw. bei der Planung nicht berücksichtigt. Seine Bedeutung für die Diskussion der Ergebnisse wird nicht erkannt.
  • Unkenntnis über Bedeutung und Einsatz einfacher statistischer Methoden (ausreichende Anzahl an Messergebnissen, Mittelwert, Median, Standardabweichung, Eliminierung von Extremwerten).

 

Probleme bei der Planung weiterführender Experimente

  • Den Schülerinnen und Schüler ist die Vorgehensweise der experimentellen Methode in den Naturwissenschaften unklar.
  • Die Schülerinnen und Schüler finden keine weiterführenden Problem- oder Fragestellungen.
  • Experimente werden unter Variation mehrerer unabhängiger Versuchsparameter geplant.

 

Probleme bei der Dokumentation und Protokoll

  • Den Schülerinnen und Schülern ist die Gliederung eines naturwissenschaftlichen Protokolls nicht oder nur wage bekannt.
  • Die Fragestellung für die Untersuchung wird von den Schülerinnen und Schüler unvollständig oder gar nicht formuliert. Vorwissen oder recherchiertes Wissen geht nicht in die Einleitung und Entwicklung der Fragestellung mit ein.
  • Formulierung der Hypothese wird vergessen.
  • Die Ergebnisse werden nicht adäquat dargestellt. Eine Beschreibung der Ergebnisse erfolgt nicht oder nur ungenau. Keine Trennung zwischen „Beschreibung“ und „Interpretation“.
  • Die Diskussion greift die eingangs gestellte Fragestellung nicht auf; die Ergebnisse werden nicht vor dem Hintergrund der Hypothese diskutiert; die Hypothese wird nicht explizit auf der Basis der Ergebnisse bewertet; es findet keine Fehlerdiskussion statt.

 

 

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