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Lernzirkel „Erbkrankheiten“

In den folgenden Unterrichtsstunden sollst du dich mit einigen Erbkrankheiten des Menschen auseinander setzen.

Ziel des Lernzirkels ist es, deine Kenntnisse um die verschiedenen Mutationsformen (Genommutation, Chromosomenmutation und Genmutation) und die Mendelschen Vererbungsregeln beim Menschen (autosomal und gonosomal) anhand von Beispielen zu vertiefen. Dies soll dir im Anschluss die Interpretation und Beurteilung unbekannter Familienstammbäume erleichtern.

 

Folgende Themen müssen bearbeitet werden:

Jede Station besteht aus …

  • einem Informationsblatt (in mehrfacher Ausfertigung; diese verbleiben immer an der Station!);
  • einem Aufgabenblatt (in mehrfacher Ausfertigung; diese werden in den Ordner/in das Heft aufgenommen).

 

Für jede Station liegt am Pult ein Lösungsblatt bereit, welches der Kontrolle dient. Betrügt euch nicht selbst, indem ihr die Lösungen einfach abschreibt!

 

Achtung: Jede Station ist doppelt vorhanden!

 

Durchführung:

  1. Bildet 2er- oder 3er-Gruppen.

  2. Wählt eine Station aus und informiert euch zuerst mit dem Aufgabenblatt darüber, was ihr zu tun habt.

  3. Informiert euch über das Stationsthema und bearbeitet eure Arbeitsaufträge schriftlich.

  4. Kontrolliert eure Ergebnisse mit dem Lösungsblatt.

  5. Sortiert eure Stationsmaterialien wieder ordentlich, die nachfolgenden Gruppen werden es euch danken.

 

Nach der Bearbeitung des Lernzirkels kannst du…

  • … die Begriffe Genommutation, Chromosomenmutation und Genmutation erklären und je ein Beispiel dafür nennen und beschreiben.
  • … erläutern, wie die Fehlverteilung von Chromosomen bei der Meiose zum Down-Syndrom führt.
  • … eine aussagekräftige und vollständig beschriftete Skizze erstellen, welche am Beispiel eines Chromosomenpaares eine Fehlverteilung bei der Meiose beschreibt, die dann in Folge zu einer Trisomie führen kann.
  • … am Beispiel des Down-Syndroms Argumente nennen, die für einen integrativen Unterricht von Kindern mit Behinderung und Kindern ohne Behinderung sprechen.
  • … folgende Stammbaumschemata analysieren: autosomal dominant; autosomal rezessiv; gonosomal (X-chromosomal) dominant; gonosomal (X-chromosomal) rezessiv. Dabei wird von dir erwartet, dass du Genotypen bestimmen und eine Risikoabschätzung im Sinne einer genetischen Familienberatung vornehmen kannst.
  • … den Begriff Syndrom an einem Beispiel erläutern.
  • … den Begriff „Konduktor/Konduktorin“ unter Verwendung von Fachbegriffen an einem selbstgewählten Beispiel erläutern.
  • … die Begriffe „Polyphänie“, „Expressivität“ und „Penetranz“ anhand eines Beispiels erläutern.
  • … an einem Beispiel aufzeigen, dass Erbkrankheiten in heterozygotem Zustand unter bestimmten Umständen dem Träger einen Vorteil gegenüber homozygot Gesunden einräumen können.

 

 

 

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