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Die Kellerassel gehört zu den Landasseln und damit in die Klasse der Krebse, die ihrerseits dem Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda) zugeordnet werden. Du findest sie vor allem unter Steinen, in der Streuschicht der Laubwälder und Gebüsche sowie in Kellern, Gärten, Ställen und Gewächshäusern. Sie meiden landwirtschaftlich genutzte Böden und kommen vorwiegend im oberflächennahen Bereich lockerer Böden vor. Sie sind schiefergrau bis gelbgrau gefärbt und können eine Größe zwischen  3 und 20 mm erreichen. Sie besitzt einen halbringförmigen, gegliederten Rückenpanzer.

Als typische Arthropoden haben Kellerasseln ein starres Außenskelett und einen gegliederten Körper mit paarigen Gliedmaßen. Der Rückenpanzer ist fein gezackt und halbringförmig gegliedert. Das starre Außenskelett besteht aus Chitin mit Kalkeinlagerungen. Es muss regelmäßig gehäutet werden, denn nur solange der neue Skelett-"Panzer" nach der Häutung noch weich ist, können die Tiere wachsen.

Sie ernähren sich von Pilzen, Falllaub, verrottenden Pflanzenresten, Spinneneiern, Insektenkadavern und Vogelkot. Zusätzlich fressen sie ihren eigenen Kot mehrmals wieder auf, wodurch dieser besser aufgeschlossen und weiter verdaut wird. Dadurch beteiligen sie sich an der Zersetzung der organischen Substanz im Boden.

Die befruchteten 25 bis 90 Eier und die Larven werden in einer flüssigkeitsgefüllten Blase an der Bauchseite vom Weibchen etwa 40 bis 50 Tage getragen. Nach 14 Häutungen sind die Tiere geschlechtsreif, jedoch kommen auch dann gelegentlich noch Häutungen vor. Nach ca. drei Monaten sind sie ausgewachsen. Sie haben eine Lebenserwartung von zwei Jahren.

 

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