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Das Aktionspotential (Lösungsvorschlag V4)


Lösung

Abb. 1: typischer Verlauf eines Aktionspotentials

Variante 4 - Lösungsvorschlag: Aufgabe 2

Alles-oder-Nichts-Regel:

Reizsituation C: Wird durch eine geringfügige Depolarisation der Spannungswert so positiv, dass das Schwellenpotential von -55 mV erreicht wird (überschwelliger Reiz), so öffnen die spannungsgesteuerten Natriumionen-Kanäle in der Axonmembran in großer Zahl und es kommt zum Einstrom von Natriumionen in großem Umfang.

Reizsituation A und B: Wird durch eine geringfügige Depolarisation der Spannungswert zwar positiver, aber das Schwellenpotential von -55 mV nicht erreicht (unterschwelliger Reiz), so öffnen die spannungsgesteuerten Natriumionen-Kanäle in der Axonmembran nicht und es kommt nicht zum massenhaften Einstrom von Natriumionen. Die geringfügige Depolarisation klingt mit der Zeit ab.

Entweder wird also die Schwellenspannung durch Depolarisation erreicht bzw. überschritten und es wird ein typisches Aktionspotential (=“Alles“) ausgebildet oder die Schwellenspannung wird nicht erreicht und es wird kein Aktionspotential (=“Nichts“) ausgebildet.


V 4 - Hilfe 1 (Aufgabe 2):

Beachten Sie die Informationen über das Aktionspotential, die der Einleitungstext vor der Abbildung liefert.

 

Hilfe 2 (Aufgabe 2):

Vergleichen Sie die Spannungskurve C mit den Spannungskurven A und B. Beachten Sie dabei auch die Informationen über die Größe der Reize in der Achsenbeschriftung.

 

Hilfe 3 (Aufgabe 2):

Lesen Sie in der Abb. 1. den Wert für die Schwellenspannung ab.
Verwenden Sie folgende Bausteine:
„Reizsituation A und B: Wird durch eine Depolarisation die Schwellenspannung von… erreicht/nicht erreicht, so …“
„Reizsituation C: Wird durch eine Depolarisation die Schwellenspannung von… erreicht/nicht erreicht, so …“

 

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