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M2.2c2


J. Priestley: „Verbrauchte“ und „frische“ Luft
c2:
Ergebnisse auswerten

Joseph Priestley könnte vor seinen Experimenten die folgenden Vermutungen formuliert haben:

V1   Die Anwesenheit von Pflanzen verschlechtert die Qualität der Ausatemluft.

V2   Die Anwesenheit von Pflanzen verbessert die Qualität der Ausatemluft.

V3   Die Anwesenheit von Pflanzen hat keine Auswirkung auf die Qualität der Ausatemluft.

  1. Erkläre welche der drei Vermutungen durch die Experimente unterstützt wird und welche widerlegt werden.
  2. Mit Deinen Kenntnissen zur Zusammensetzung der Luft sowie der Einatem- und Ausatemluft kannst Du Priestleys Experimente noch besser verstehen. Kennzeichne die Aussagen, die durch die Experimente von Priestley unterstützt werden.

O  Tiere können unter einer Glasglocke nicht überleben.

O  Ausatemluft enthält zuwenig Sauerstoff für das Überleben einer Maus.

O  Ausatemluft enthält zuviel Kohlenstoffdioxid für das Überleben einer Maus.

O  Pflanzen benötigen Sauerstoff zum Überleben.

O  Pflanzen benötigen Kohlenstoffdioxid zum Überleben.

O  Pflanzen verwandeln „kohlendioxidreiche“ Ausatemluft in „sauerstoffreiche“ Einatemluft.

  1. Wenn Priestley die heutigen Kenntnisse zur Zusammensetzung der Luft sowie der Einatem- und Ausatemluft schon gehabt hätte, hätte er den Brief an Franklin sicher anders geschrieben. Vervollständige den Lückentext im nachstehenden Brief. Wähle dazu sieben der zehn folgenden Begriffe: kohlenstoffdioxidreich, kohlenstoffdioxidarm, sauerstoffreich, sauerstoffarm, Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid, Einatemluft, Ausatemluft, Pflanzen, Tiere

Lieber Herr Franklin,

Ich habe mich gänzlich davon überzeugt, dass Ausatemluft durch Pflanzen, die darin wachsen, wieder zu                    wird.

Vor meinen Experimenten habe ich mich durch einen Kalkwassertest in der Doppelwaschflasche davon überzeugt, dass                    kohlenstoffdioxidreich ist, während Einatemluft                    ist. Für meine Experimente habe ich in einem Gefäß Ausatemuft gesammelt und dieses Gefäß luftdicht verschlossen. Da Ausatemluft                    ist, erlosch eine brennende Kerze in dem Gefäß sofort. Sieben Tage später habe ich in dieses Gefäß eine Maus gesetzt. In einem anderen Glasbehälter mit derselben Ausatemluft habe ich eine Pflanze gestellt. Auch in diesem Gefäß erlosch eine brennende Kerze sofort. Sieben Tage später habe ich in dieses Gefäß ebenfalls eine Maus gesetzt.

Die Maus in dem Gefäß ohne Pflanze starb bereits nach kurzer Zeit. Die Maus in dem Gefäß mit der Pflanze lebte unbekümmert für mehrere Minuten in dem Gefäß. Dann habe ich sie raus genommen und in das Gefäß ohne Pflanze gesetzt. Auch diese Maus, der es in dem Gefäß mit Pflanzen so gut ergangen war, konnte nur mit knapper Not wiederbelebt werden, nachdem sie nur kurze Zeit in der anderen Luft gewesen war.

Dieses Experiment zeigt, dass                    in der Ausatemluft in                    in der Einatemluft verwandelt wird.

 

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