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Erarbeitung des Dialogs

7. Erarbeitung des Dialogs der Rahmenaufgabe

Nach Diagnose, Förderung, Erkennen und Einüben der Sprachmittlungsstrategien sind alle Voraussetzungen geschaffen, um den von der Rahmenaufgabe geforderten Dialog zu erarbeiten. Die Schüler sollen sich mit Flor und/oder Javier auf etwas Interessantes einigen, was sie am Nachmittag und/oder Abend machen können. Dazu erhalten sie ein Arbeitsblatt mit Arbeitsanweisungen (M14) sowie Prospektmaterial, möglichst aus der Gegend des Einzugsgebietes der jeweiligen Schulen. Es finden sich hier aber auch einige Beispiele, die im Unterricht direkt eingesetzt werden können (M15). 14 Sprachlich sind diese so gestaltet, dass den Schülern ein wörtliches Übersetzen nicht möglich ist. Nicht Mittelbares entlastet die Aufgabenstellung durch einige Wortangaben vor. Auch gibt die eine oder andere Aufgabe Anlass, das Nachdenken über kulturelle Unterschiede und deren mögliche Wirkung zumindest anzustoßen.

An dem Dialog sind, je nach Anzahl der Prospekte, x + 2 Schüler beteiligt, d.h. x Schüler, die Deutsche spielen 15 , und zwei Schüler, die Spanier spielen. In arbeitsteiliger Partnerarbeit bereiten sich die Schüler auf die verschiedenen Rollen vor. Die Paare, die sich auf die Rolle eines deutschen Schülers vorbereiten, erhalten einen kleinen Prospekt sowie die Aufgabenstellung (M14 und M15). Ihre Aufgabe besteht darin, sich zu überlegen, wie sie die wesentlichen Informationen, die sie für ihre Rolle brauchen, auf Spanisch erklären können. Dabei sollen sie Sprachmittlungsstrategien anwenden. Außerdem müssen sie überlegen, warum ihr Vorschlag interessant sein könnte und was Schwierigkeiten bereiten könnte (Eintrittsgeld, Entfernung, etc.).

Die Paare, die sich auf die Rolle eines spanischen Besuchers vorbereiten, müssen einerseits keine Sprachmittlungsaufgabe bewältigen, andererseits sollten sie einigermaßen überzeugend flüssig Spanisch sprechen. Diese Schüler sollten auch überlegen, was für Spanier eventuell schwer nachvollziehbar sein könnte, und sich darauf vorbereiten, nachfragen zu können. Mit Hilfe eines Arbeitsblattes (M16) machen sie sich Gedanken darüber, welche Aktivitäten sie aus welchen Gründen (nicht) mögen. So bereiten sie sich darauf vor, im Gespräch mit den Deutschen zu deren Position begründet Stellung zu nehmen.

Die Paare werden so eingeteilt, dass aus ihnen anschließend mehrere Gruppen gebildet werden können, in denen jeweils die Rollen der Spanier zwei Mal, falls nicht anders möglich auch nur einmal, vertreten sind sowie so viele Rollen deutscher Schüler, wie es Prospekte gibt.

Nach der Vorbereitungsphase in Partnerarbeit werden Gruppen gebildet, die das Gespräch vorbereiten und üben sollen. Aufgabe ist es, sich am Ende auf eine gemeinsame Unternehmung zu einigen. Die Schüler müssen ihren Dialog frei vortragen können.

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14 Diese Beispiele sind nicht authentisch, aber authentischem Material nachempfunden. Letzteres ist so regional geprägt, dass es an dieser Stelle nicht hilfreich wäre. Sinnvoller ist in jedem Fall die Arbeit mit authentischem Material, das ohne Problem die hier angebotenen Materialien ersetzen kann, ohne dass dafür Grundsätzliches an der Aufgabe geändert werden müsste. Die Lehrkraft kann die Schüler bereits eine Weile, bevor die Aufgabe durchgeführt werden soll, bitten, Flyer und Prospekte von Angeboten und Aktivitäten mitzubringen, die sie interessieren. Je nach Umfang und Anspruch kann dann geeignetes Material ausgewählt und – wenn Wortschatz vorkommt, der für die Schüler in ihrer Lernstufe noch nicht mittelbar ist – sprachlich mit dem Unverzichtbaren vorentlastet werden.
15 Sinnvoll ist es, drei oder vier verschiedene Prospekte einzusetzen, damit die Gruppen am Ende nicht mehr als insgesamt fünf oder sechs Mitglieder haben.