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Ablauf zu den Materialien M1-M10

Vorschlag für einen Einstieg in das Schwerpunktthema
„¿Quien soy yo, quién eres tú, quiénes los otros – descubriendo nuestras señas de identidad“

Vorbemerkungen:
Der folgende Vorschlag zu einem Einstieg in das Schwerpunktthema für das Abitur in Spanisch ist zeitlich ganz zu Anfang der Kursstufe angesiedelt. Da die Kurse zu Beginn der Kursstufe neu zusammengesetzt werden und die Schüler und die Lehrkraft einander oft nicht oder nur zum Teil kennen, bietet es sich an, über das Kennenlernen in das Thema „Identität“ einzusteigen.

 

Inhalt

Methode/ Sozialform

1

 

Aufhänger für die Hinführung zum Schwerpunktthema für die Kursstufe: Die Lehrkraft teilt den SuS mit, sie wolle sie kennenlernen und wissen, wie sie zu denen geworden sind, die jetzt dort sitzen und sich entschieden haben, Spanisch überhaupt zu wählen und es in der Kursstufe weiter zu belegen. Gleichzeitig sei es natürlich wichtig, dass die SuS einander ebenfalls kennen.
Sie bittet die SuS, einen Fragebogen auszufüllen, der den Titel trägt „¿Quién eres?“ (M1), die Auswertung vorzunehmen und sich anschließend in einem kurzen Vortrag ausgehend von den Fragen und der Auswertung vorzustellen. Weiteres sollen die SuS nicht anfügen.
Dieser Schritt gilt gleichzeitig als Lernstandsmessung (M2). Das Feedback kann zwar sowohl die Lehrkraft geben als auch die SuS selbst, sinnvoller ist es aber, die SuS am Ende der Einstiegsphase darin einzuführen, sich gegenseitig zu evaluieren.
Anschließend nehmen die SuS Stellung dazu, ob sie nach den Kurzvorträgen tatsächlich wissen, wer die anderen sind. Zu erwarten ist, dass die SuS sich kritisch äußern.
Die SuS erhalten den Auftrag, Aspekte zu sammeln, nach denen sie sinnvollerweise fragen sollten, um wirklich etwas über die eigene oder die Identität eines anderen zu erfahren. Dies kann z.B. mit der Methode Placemat (Vorlage M3) geschehen, bei der die SuS ihre Gedanken zunächst jeder für sich notieren, dann vergleichen und sich auf die wesentlichen Aspekte einigen, welche anschließend im Plenum vorgestellt und ergänzt werden. Diskutiert wird auch, wie man etwas über die Identität eines anderen erfahren kann (erzählen, beobachten, …). Da man im Fremdsprachenunterricht sei, in der eine zentrale Fertigkeit das monologische Sprechen ist, erfahren die SuS nun, worin die „Tarea final“ (M4) für diese Einstiegseinheit liegt. Sie sollen sich einander vorstellen, und zwar so, dass die Mitschüler eine Vortellung von der Identität der Vortragenden bekommen. Gleichzeitig ist es ihr Recht zu entscheiden, worüber sie nicht sprechen möchten, ohne dass eine Begründung verlangt wäre.
Die SuS erhalten dazu einen neuen Fragebogen (M5). Diesen analysieren sie kritisch, ergänzen und streichen Aspekte im Anschluss an die Ergebnisse ihrer eigenen Überlegungen. Im Omniumkontakt tauschen sie sich darüber aus, was sie hinzugefügt haben, um sich eventuell von den Ideen der anderen anregen zu lassen. Bevor sie mit der inhaltlichen Vorbereitung ihrer Präsentation beginnen, untersuchen sie zunächst in PA, welche grammatikalischen Strukturen, welche Wortfelder und welche Redemittel sie brauchen werden, um einen gelungenen Vortrag halten zu können. Anschließend überprüfen sie selbständig ihren Lernstand (M6). Aufgabe der Lehrkraft ist es, hier auf das Einhalten der Zeitvorgaben zu achten. Zu Hause beenden die SuS die Lernstandsmessung und überlegen, woran sie in der folgenden Stunde arbeiten sollten, insbesondere in Hinblick auf die „tarea final“.

 

LV

SA
SV

L-S

Plenum

 

SA, GA

 

LV

 

SA
Omnium

PA
SA

2

Zur Vorbereitung der Stunde baut der Lehrer die Lerntheke so auf, dass das Material übersichtlich auf mehreren Tischen verteilt ist. Zusätzlich werden ein- und zweisprachige Wörterbücher sowie Grammatiken und Wortschatzbücher gebraucht.
Nach einer kurzen Abfrage der vorgesehenen Arbeitsschwerpunkte erhalten die SuS den Laufzettel (M7) für die Lerntheke (M7a bis M7n), mit der sie in dieser Stunde arbeiten werden. Die Lehrkraft erläutert kurz die Arbeitsweise und betont, dass die SuS selbst entscheiden, woran sie arbeiten, es aber darum geht, an dem zu arbeiten, wo Schwächen sind und was zur Vorbereitung der zu haltenden Vorträge am notwendigsten ist. Um Partner für die Übungen zu finden, setzen die SuS sich zum Erledigen der ausgewählten Übungen an die Tische, auf denen das Material für ihren Schwerpunkt liegt, so dass sie unter den ebenfalls dort Sitzenden – die offensichtlich am gleichen Thema arbeiten – einen Partner suchen können.
Da es nicht möglich ist, alles zu bearbeiten, müssen die SuS Prioritäten setzen.
Je nach Leistungsstand der Lerngruppe kann die Zeit, die den SuS zur Verfügung steht, variabel gestaltet werden. Auch können Hausaufgaben aus dem Material gegeben werden.

 

 

Plenum
LV

Lerntheke
(SA/PA/GA)

3

In dieser Stunde geht es um die Vorbereitung der Vorträge. Zum Einstieg vervollständigen die SuS den Satz: „Para que una charla me interese y la escuche hasta el final tiene que …/ es necesario que …“ Ein Vorschlag dafür, wie das Tafelbild dazu aussehen könnte, findet sich in M8Sol.
Eventuell kann die Lehrkraft an dieser Stelle im Sinne des generischen Lernens, aber natürlich auch um den SuS die Gelegenheit zu geben, sie ebenfalls kennenzulernen, einen Vortrag halten, in dem sie sich selbst vorstellt.
Anschließend erfahren die SuS, welches die Bewertungskriterien für ihren Vortrag sein werden (M9).
Sie beginnen dann mit der inhaltlichen Erarbeitung ihres Vortrags, beantworten dazu die ausgewählten Fragen des Fragebogens stichwortartig, überlegen sich, wie sie ihren Vortrag mit Bild- und/oder sonstigem Material unterstützen möchten und erarbeiten eine Struktur. Zu ihrer Struktur holen sie sich Rückmeldung, indem sie sich mit einem Mitschüler austauschen. Zur Partnersuche wird hier mit der Methode Bus-Stop bzw. Lerntempoduett gearbeitet, damit kein Leerlauf entsteht. Die SuS stellen sich gegenseitig ihre Struktur vor und machen Verbesserungsvorschläge. Nach der Überarbeitung beginnen die SuS – da es sich um den ersten längeren Vortrag, der von ihnen in der Kursstufe verlangt wird – mit der Ausformulierung ihres Vortrags. Dies beenden sie zu Hause.

 

SA
Plenum

LV

SA
PA (Lern-tempoduett)

SA

4

Bevor die SuS mit dem Üben ihrer Vorträge beginnen, wird noch eine Phase Szenischer Verfahren eingeschoben, deren Ziel es ist, Körperhaltung und Stimmvariation einzuüben. Gearbeitet wird mit „Quiero“ von Jorge Bucay, das sich aufgrund seiner Struktur gut für szenisches Arbeiten eignet und auch inhaltlich zum Thema der Vorträge passt, da es um Identität und Beziehung geht. M10 stellt einige Möglichkeiten vor.
Im Anschluss reduzieren die SuS ihre Texte auf Schlüsselwörter und üben sie in Gruppenarbeit ein. Vorschläge zur Verbesserung können sie danach noch einarbeiten.
Die eigentlichen Präsentationen erfolgen nach und nach, damit alle die gebührende Aufmerksamkeit erhalten.
Im Anschluss an diese Einstiegseinheit bietet es sich an, mit dem Thema „Jóvenes en España“ weiterzumachen.

 

Szenische Verfahren

GA

SV

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Ablauf zu den Materialien M1-M10: Herunterladen [pdf] [56 KB]