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Ein­stieg in die Ar­beit mit dem Film

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

Vor­schlag für einen Ein­stieg in die Be­hand­lung von „También la llu­via“ im Rah­men des Schwer­punkt­the­mas „¿Quién soy yo, …“

Der Vor­schlag geht davon aus, dass die SuS sich mit dem Thema Iden­ti­tät be­reits in einem an­de­ren Zu­sam­men­hang aus­ein­an­der­ge­setzt haben. Auch „Un viejo que leía no­ve­las de amor“, Ka­pi­tel 3 ist be­reits be­kannt.

Stun­de No.

In­halt

Me­di­en

1

 

Zum Auf­bau einer Er­war­tungs­hal­tung und der Ak­ti­vie­rung des Vor­wis­sens ana­ly­sie­ren die SuS zu­nächst das DVD-Cover.
Als Ein­stieg legt ihnen die Lehr­kraft den Spruch „Al­gu­nos quie­ren cam­bi­ar el mundo … Pocos quie­ren cam­bi­ar­se a sí mis­mos“ von der DVD-Hülle vor; die SuS er­läu­tern, su­chen Bei­spie­le und kom­men­tie­ren; sie stel­len erste Ver­bin­dun­gen zum Schwer­punkt­the­ma her.
Sie er­fah­ren, dass der Spruch auf dem DVD-Cover eines Fil­mes zu fin­den ist und stel­len Ver­mu­tun­gen dar­über an, worum es bei einem Film gehen könn­te, bei dem die­ser Satz auf dem DVD-Cover steht.
An­schlie­ßend wird den SuS die DVD-Hülle vor­ge­stellt. Sie be­schrei­ben die Bil­der (Fi­gu­ren, Um­ge­bung, …), über­le­gen, wor­auf sich der Titel be­zie­hen könn­te und er­stel­len aus­ge­hend davon eine mög­li­che In­halts­an­ga­be des Films. Ver­schie­de­ne Va­ri­an­ten wer­den in der Klas­se vor­ge­stellt, die über­zeu­gends­te Ver­si­on aus­ge­sucht.
Im nächs­ten Schritt wer­den die Vor­er­fah­run­gen der SuS mit Fil­men im All­ge­mei­nen ak­ti­viert. Dazu be­ant­wor­ten die SuS stich­wör­tig ei­ni­ge Fra­gen zu ihrer per­sön­li­chen Er­fah­rung und ihrem Ver­hält­nis zu Fil­men. Von ihren Er­fah­run­gen er­zäh­len sie ein­an­der im Om­ni­um­kon­takt. Für den wei­te­ren Ver­lauf des Un­ter­richts lässt die Lehr­kraft zu­sam­men­fas­sen, wor­auf die SuS beim An­schau­en von Fil­men ach­ten, wel­che Er­fah­rung mit Film­ar­beit sie haben und wel­ches Vo­ka­bu­lar zum Spre­chen über Filme sie be­reits ken­nen. Dies gilt auch als Lern­stands­mes­sung be­züg­lich des Ver­fü­gens über den Wort­schatz zum Thema Filme.
Eine sys­te­ma­ti­sche Ein­füh­rung oder Wie­der­ho­lung des Wort­schat­zes zum Spre­chen über Filme er­folgt in der Haus­auf­ga­be. Die zur Ver­fü­gung ge­stell­ten Ar­beits­blät­ter kön­nen die SuS voll­stän­dig be­ar­bei­ten oder die Lehr­kraft ver­än­dert sie ent­spre­chend der Be­dürf­nis­se der Lern­grup­pe.

 

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DVD-Hülle

 

 

 

 

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Zum Ein­stieg in die Stun­de und um zur Be­spre­chung der Haus­auf­ga­be über­zu­lei­ten ver­voll­stän­di­gen die SuS den Satz „Se­gur­amen­te es in­te­res­an­te char­lar de ac­to­res. Pero al hab­lar de cine también podríamos men­cio­nar … por­que ….“
Da­nach wird die Haus­auf­ga­be kon­trol­liert, indem die SuS zu­nächst ihre Er­geb­nis­se mit einem Part­ner ver­glei­chen. Dazu hän­gen Lö­sungs­blät­ter aus. Die SuS wer­den zuvor dar­auf ver­wie­sen, dass es be­züg­lich der Wir­kung be­stimm­ter Mit­tel nicht nur eine rich­ti­ge Lö­sung gibt und dass diese Spal­te im Laufe der Film­ar­beit er­gänzt wer­den kann. Von den Lö­sungs­vor­schlä­gen ab­wei­chen­de Ideen der SuS be­züg­lich mög­li­cher Wir­kun­gen kön­nen im Ple­num dis­ku­tiert wer­den.
Für eine erste Fes­ti­gung des Wort­schat­zes spre­chen die SuS noch­mals im Om­ni­um­kon­takt über Filme, dies­mal sind sie aber ge­hal­ten, das neue Vo­ka­bu­lar dabei zu ver­wen­den. Der Part­ner ach­tet beim Zu­hö­ren dar­auf, wel­cher Wort­schatz ver­wen­det wurde und gibt Rück­mel­dung.
Die SuS sehen und ana­ly­sie­ren dann die Ein­stiegs­sze­ne des Films bis 5:36 (der Film­ti­tel er­scheint). Im Zen­trum ste­hen dabei die Be­schrei­bung der Um­ge­bung, erste Ein­drü­cke von den Haupt­fi­gu­ren, das Be­nen­nen der Aus­gangs­si­tua­ti­on sowie das Er­ken­nen des Kon­flikt­po­ten­zi­als). Dabei wer­den auch erste Be­zü­ge zur Le­bens­welt der Schü­ler (Teil­nah­me an einem Cas­ting) her­ge­stellt und die Re­de­mit­tel zur Film­ana­ly­se ein­ge­übt. Da die SuS neben dem Film­vo­ka­bu­lar wei­te­ren Wort­schatz brau­chen wer­den, um die ge­stell­ten Auf­ga­ben be­ar­bei­ten zu kön­nen, er­hal­ten sie je nach Be­darf Kar­ten mit pas­sen­den Re­de­mit­teln zur Un­ter­stüt­zung.
Beim zwei­ten Sehen ana­ly­sie­ren Sie fil­mi­sche Mit­tel und set­zen ihre Be­ob­ach­tun­gen zu den Er­geb­nis­sen des ers­ten Se­hens in Be­zie­hung. Jeder be­ob­ach­tet dabei nur einen As­pekt. Die Be­ob­ach­tun­gen wer­den zu­sam­men­ge­tra­gen und in­ter­pre­tiert.
Schließ­lich sehen die SuS den Be­ginn ein drit­tes Mal und ver­su­chen auf­zu­schrei­ben, was eine der Fi­gu­ren sagt. Dazu no­tie­ren sie Stich­wor­te, re­kon­stru­ie­ren dar­aus das Ge­sag­te und er­stel­len stich­wort­ar­tig eine erste Cha­rak­te­ri­sie­rung.
Im nächs­ten Schritt sehen die SuS eine wei­te­re kurze Szene des Films (bis 7:12, das Auto ver­schwin­det in einer Staub­wol­ke), in der sie ei­ni­ge In­for­ma­tio­nen zum Film er­hal­ten, der ge­dreht wer­den soll (erste Ver­tie­fung des The­mas Film im Film: ein Stück des „Ma­king of“- Films wird ge­dreht; erste Ver­tie­fung des The­mas „si­tu­ación de los indígenas“; mehr In­for­ma­tio­nen zu Se­bas­tián und Costa; An­spie­lun­gen auf ak­tu­el­le Pro­ble­me in Bo­li­vi­en) Zum einen ent­hält diese Szene we­sent­li­che Aus­künf­te, die für das Ver­ständ­nis der wei­te­ren Ent­wick­lun­gen im Film not­wen­dig sind, zum an­de­ren ist aber das Ver­ste­hen des Dia­logs eine große Her­aus­for­de­rung, wes­we­gen hier das Dreh­buch un­ter­stüt­zend her­an­ge­zo­gen wird. Zu­nächst wird eine Er­war­tungs­hal­tung ge­schaf­fen: die SuS über­le­gen, was The­men der Un­ter­hal­tung im Auto sein könn­ten, und ver­su­chen beim ers­ten Sehen le­dig­lich her­aus­zu­hö­ren, ob die Per­so­nen die er­war­te­ten The­men an­schnei­den. Zum ge­nau­en Ver­ständ­nis lesen sie dann die Szene im Dreh­buch und ar­bei­ten die wich­ti­gen In­for­ma­tio­nen zum ge­plan­ten Film sowie die Cha­rak­te­re der Fi­gu­ren und ihre Funk­ti­on für den Film – so­weit dies an die­ser Stel­le leist­bar ist – her­aus. Ein zwei­tes Sehen ver­voll­stän­digt diese Ana­ly­se.
Um auf die vor­ge­se­he­nen „tare­as fi­na­les“ über­lei­ten zu kön­nen, ana­ly­sie­ren die SuS ab­schlie­ßend – ent­we­der in der Stun­de oder als Haus­auf­ga­be – die Funk­ti­on eines Film­be­ginns im Grund­satz und in ihrer Um­set­zung in „También la llu­via“. Bei der Be­spre­chung wer­den die „tare­as fi­na­les“ noch nicht be­nannt, wich­tig ist es aber die dazu ge­hö­ri­gen The­men­be­rei­che zu be­nen­nen, selbst wenn die Was­ser­pro­ble­ma­tik als sol­che wahr­schein­lich nicht kon­kre­ti­siert wer­den kann.

 

 

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Um die Er­ar­bei­tung des Films nach den vor­ge­se­he­nen „tare­as fi­na­les“ zu er­mög­li­chen, ist eine Kennt­nis des gan­zen Films auf In­halts­ebe­ne not­wen­dig. Die SuS sehen des­we­gen den Film ent­we­der im Un­ter­richt oder zu Hause ganz. Um das Ver­ständ­nis zu si­chern, er­hal­ten sie Auf­ga­ben zur Si­che­rung des Glo­bal­ver­ständ­nis­ses. Das Ma­te­ri­al ist so an­ge­legt, dass es Dif­fe­ren­zie­rung er­laubt.
Wäh­rend des Se­hens kön­nen kür­ze­re Pau­sen nach Sinn­ein­hei­ten ge­macht wer­den, damit die SuS ihre No­ti­zen ver­voll­stän­di­gen kön­nen. Sie kön­nen sich beim Si­chern ge­gen­sei­tig un­ter­stüt­zen. Auch kön­nen die SuS Grup­pen bil­den und in die­sen Grup­pen ver­tei­len, wer wel­chen Sze­nen be­son­de­re Auf­merk­sam­keit wid­met.
Im An­schluss wird zu­nächst das Ver­ste­hen auf In­halts­ebe­ne ge­si­chert. Wenn die SuS die Ar­beit in Grup­pen auf­ge­teilt haben, be­kom­men sie nach dem Schau­en die Ge­le­gen­heit, sich ihre Er­geb­nis­se vor­zu­stel­len und zu er­gän­zen. Dabei kann auch eine Grup­pe einer an­de­ren hel­fen.
Da­nach ar­bei­ten die SuS die Haupt­the­men des Fil­mes her­aus. Sie er­fah­ren, dass der Film nach und nach mit ver­schie­de­nen Ein­hei­ten er­ar­bei­tet wer­den wird, bei denen stets eines der The­men im Zen­trum ste­hen wird.

 

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Ab­lauf: Her­un­ter­la­den [docx] [157 KB]

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