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Einige Prinzipien der Grammatikarbeit

 

  1. Verknüpfung von kommunikativ relevanten Inhalten mit einer (möglichen) grammatikalischen Form

 

  1. Präsentation von Strukturen im sprachlichen Kontext und in eindeutigen Situationen

 

  1. Primat des entdeckenden Lernens (induktive Vorgehensweise, wenn sinnvoll)

 

  1. Phasierung von Grammatikunterricht

 

  Übersicht


  1. Übungsphase ins Zentrum rücken
    • Logo Die neue grammatikalische Form sollte intensiv und vielfältig geübt werden (Stichwort: Übungsspirale)

 

    • Die Übungsphase sollte folgende Prinzipien beachten:
      • Mischung aus geschlossenen, halb offenen und offenen Übungen
      • Gewährleistung einer Übungsprogression
      • Förderung der Selbsttätigkeit
      • Die Übungsphasen „Transfer“ und „Anwendung“ nicht zu kurz kommen lassen
      • Strukturen in zunehmend komplexeren Situationen inhaltsbezogen anwenden lassen

 

  1. Kombination aus kognitiven und affektiven Vermittlungsverfahren
    • die affektive Dimension des Grammatiklernens trägt oftmals stark zur Lernunterstützung bei, z.B.:
      • Eselsbrücken
        Z.B.:
        • Vor o,u,a lautet c wie k. Hängt man noch ein Häkchen dran, nimmt es gleich den „s-Laut“ an.
        • Beim Wünschen, Wollen und beim Muss, nimm subjonctif, sonst gibt’s Verdruss.
      • Intonation, Gestik, Mimik, Rhythmus
        Z.B.:
        • Negation ne...pas in der Struktur: Mais non, ce n’est pas un/une...
          C’est… (jemandem widersprechen, etwas richtigstellen)
        • Imperativ und Verneinung (Le prof énervé): Lehrer gibt Anweisungen im Imperativ, Schüler verneinen. Dann übernehmen Schüler die Rolle des „prof énervé“.

         

  1. Grammatik in Portionen
    • Keine zu große Häufung von neuen grammatischen Strukturen

 

  1. Unterrichtssprache einer Grammatikstunde
    • Das Prinzip der aufgeklärten Einsprachigkeit gilt auch hier.

 

Grammatik allgemeine Grundprinzipien: Herunterladen [pdf] [43 KB]

Christopher Mischke 2009