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Modul (5b): Note-taking, Sprechen, Sprachliche Mittel

Modul (5b) ist ein vertiefendes Rollenspiel « au resto » und baut auf Modul (5a) auf und stellt somit einen Kompetenzaufbau zu Modul (5a) dar. Die Kompetenzen im Bereich der mündlichen Sprachproduktion werden nach GeR von A1/A2(+) in Modul (5a) zu B1(+) in Modul (5b) aufgebaut.

Wie in Modul (5a) arbeiten die Schülerinnen und Schülern in Gruppen zu viert: ihnen steht ein zweisprachiges Wörterbuch zur Verfügung. Sie erhalten wie in Modul (5a) mehrere Materialien/supports (siehe bitte erster Kasten, Tabelle 7).
Die französisch-englische Getränkekarte (support (1)) kam bereits in Modul (5a) zur Anwendung.

Die Eingangsdiagnose nimmt aus diesem Grund die Endevaluation von Modul (5a) zum Ausgangspunkt. Die Kompetenzstufen weisen jetzt allerdings 5 Niveaustufen aus. Am Ende des Moduls erreichen die Lerner nach GeR B1 – so wie im Bildungsstandards für Französisch festgeschrieben. Bei der Eingangsdiagnose liegen vermutlich noch einige Lerner noch unterhalb des B1-Niveaus, da ja noch kein Kompetenzaufbau erfolgte.

Support

Anmerkung: Eine Erstevaluation/-diagnose sollte in deutscher Sprache erfolgen. Bei Wiedereinsatz sollten diese – um Interferenzprobleme zu vermeiden – in Deutsch und Französisch erfolgen.

Tabelle 8

Für die Kompetenzförderung verwenden die Schüler zusätzlich zur französisch-englischen Getränkekarte der Café-Bar (support (1) ) eine Original-Speisekarte (support (2)) in französischer Sprache mit drei verschiedenen Menus.

Aus Support (5) entnehmen die Schülerinnen und Schüler den Ablauf des Rollenspiels: Konfrontation (was muss ich tun?), Vorbereitung (der einzelnen Dialoge), Durchführung (d.h. Spielen der jeweiligen Rolle) und Reflexion (bedeutet die anderen beim Spielen zu beobachten: siehe dazu: Reflexionsbogen im Anhang S. 19).

Die Redewendungen (support (3)) helfen dabei, die Rollen vorzubereiten. Der Kompetenzaufbau besteht darin, komplexere sprachliche Strukturen mündlich zu spielen/vorzutragen. Dazu erhalten alle Gruppen dieselben vier Rollenkarten (Support (4)): Rolle A – Rolle B – Rolle C – Rolle D. „A“ ist ein Ober, der keine Lust mehr hat, um 21 Uhr 30 zu arbeiten. „B“ hat einen Tisch im Restaurant „Les Gobelins“ bestellt. „B“ hat ihre Freundinnen/Freunde „C“ und „D“ eingeladen, die sich aber nicht ausstehen können. „B“ lädt ein, bestellt ein teures Menu, hat aber notorisch kein Geld. Der Ober („A“) vergisst Bestellungen oder nimmt diese falsch auf.

Am Ende könnte der Lernerzuwachs nochmals mit der Eingangsdiagnose durchgeführt werden (Support (6)).

Denkbar ist aber auch, einen Test zu simulieren. Der Kompetenzaufbau und die –sicherung waren auf dialogisches Sprechen und Verwendung von komplexen Sprachstrukturen angelegt.

Ein von der Autorin entwickelter Test zur vorliegenden Thematik kann den Kompetenzzuwachs des einzelnen Lerners messen. Der genaue Ablauf einer (auch standardisierten) mündlichen Prüfung befindet sich im Anhang S. 25.
Die Bewertung der simulierten mündlichen Prüfung erfolgt nach GeR – Anhang S. 27.

Zum Ablauf der Prüfung selbst: nach einem fünfminütigem Warm-up erfolgt ein Rollenspiel mit dem Unterrichtenden/Prüfer. Dieses Rollenspiel ist auf fünfminütige Sprachproduktion angelegt. Der „Kandidat“ kann zeigen, welche sprachlichen Strukturen er erlernt hat. Gleichzeitig können eventuelle Wortschatzerweiterungen im kulinarischen Bereich festgestellt/gezeigt werden.
Die Aufgabe lautet: „Die Fete. Du hast bei Deiner/Deinem „corres“ Geburtstag gefeiert. Am darauffolgende Tag diskutiert Ihr darüber. Dein Prüfer ist „corres“.“ Die sprachproduktive Aufgabe ist halbgelenkt, d.h. sie gibt graphische und verbale Versatzstücke als Hilfsmittel.
Hat der „Kandidat“ mehr als die Hälfte der Kriterien im Bewertungsraster (Anhang S. 27) erreicht, so hätte er im Kompetenzbereich Sprechen den ‚Mittleren Schulabschluss’ (GeR: B1) absolviert.

Support

Die im Anhang dokumentierten Materialien aus der Rahmenaufgabe « Deux rendez-vous à Paris » sind noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben; sie können aber in Moodle für Multiplikatorenfortbildungen eingestellt werden.

Unterrichtsaufgaben wie « Deux rendez-vous à Paris » werden auf der Homepage des IQB veröffentlicht unter: www.iqb.hu-berlin.de .

Bernd Tesch (IQB/Französisch), Juni 2009

Die hier vorliegenden Module wurden um Diagnose- und Evaluationsaufgaben von der Autorin im Juni 2009 ergänzt.
Alle Beiträge sind aktualisiert.
Claudia Müssigmann 02-06-09

 

Analyse der Dimensionen: „Diagnose – Kompetenzförderung – Evaluation“ und deren Umsetzung im Französisch-Unterricht: Herunterladen [pdf] [199 KB]

Claudia Müssigmann 2009