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Prak­ti­kum: Re­dox­re­ak­tio­nen zwi­schen Me­tal­la­to­men und Me­tall­ka­tio­nen

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

Hin­weis

Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass für jedes Ex­pe­ri­ment ent­spre­chend der ei­ge­nen Durch­füh­rung vor der erst­ma­li­gen Auf­nah­me der Tä­tig­keit eine Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung durch­ge­führt und do­ku­men­tiert wer­den muss. Jede fach­kun­di­ge Nut­ze­rin/jeder fach­kun­di­ge Nut­zer muss die auf­ge­führ­ten In­hal­te ei­gen­ver­ant­wort­lich prü­fen und an die tat­säch­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten an­pas­sen.

Weder die Re­dak­ti­on des Leh­rer­fort­bil­dungs­ser­vers noch die Au­to­rin­nen und Au­to­ren der ver­öf­fent­lich­ten Ex­pe­ri­men­te über­neh­men jeg­li­che Haf­tung für di­rek­te oder in­di­rek­te Schä­den, die durch ex­ak­ten, ver­än­der­ten oder feh­ler­haf­ten Nach­bau und/oder Durch­füh­rung der Ex­pe­ri­men­te ent­ste­hen. Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie unter www.​gef​ahrs​toff​e-​schu­le-​bw.​de

Wel­che Me­tall­ka­tio­nen re­agie­ren mit wel­chen Me­tal­la­to­men?

Me­tal­le sind un­ter­schied­lich gut oxi­dier­bar. Dabei geben die Me­tal­la­to­me Elek­tro­nen ab; sie wir­ken als Re­duk­ti­ons­mit­tel.
Als Re­ak­ti­ons­part­ner muss ein Oxi­da­ti­ons­mit­tel die Elek­tro­nen auf­neh­men. Das kön­nen zum Bei­spiel Kat­io­nen eines an­de­ren Me­talls sein, die dann zu Me­tal­la­to­men re­du­ziert wer­den.
Die Ge­samt­re­ak­ti­on lässt sich mit einer Re­ak­ti­ons­glei­chung dar­stel­len, in der der Elek­tro­nen­über­gang ge­zeigt wird.

Reduktionsgrafik

Setzt man einen Trop­fen einer Salz­lö­sung, die Kat­io­nen eines be­stimm­ten Me­talls ent­hält, auf einen blan­ken Strei­fen eines an­de­ren Me­talls, so kann man manch­mal eine Me­tall­ab­schei­dung be­ob­ach­ten, manch­mal aber auch nicht.
Mit die­sem Prak­ti­kum sol­len Sie her­aus­fin­den, bei wel­chen Kom­bi­na­tio­nen von Me­tal­la­to­men/Me­tall­ka­tio­nen Re­dox­re­ak­tio­nen frei­wil­lig ab­lau­fen und bei wel­chen nicht.

Ma­te­ria­li­en
Blech­strei­fen 1,5 x 7,5 cm Lö­sun­gen in Tropf­fla­schen (je c = 0,1 mol·L -1 )
Ei­sen­blech Ei­sen­sul­fat-Lö­sung (ent­hält Fe 2+ )
Kup­fer­blech Kup­fer­sul­fat-Lö­sung (ent­hält Cu 2+ )
Sil­ber­blech  Sil­ber­ni­trat-Lö­sung (ent­hält Ag + )
Zink­blech  Zinks­ul­fat-Lö­sung (ent­hält Zn 2+ )
Auf­ga­ben
  • Legen Sie die blan­ken Me­tall­blech­strei­fen auf die ge­kenn­zeich­ne­ten Fel­der und geben Sie je einen Trop­fen Salz­lö­sung auf die Me­tal­le.
  • Be­ob­ach­ten Sie, wo es Ver­än­de­run­gen gibt.
  • For­mu­lie­ren Sie Re­ak­ti­ons­glei­chun­gen für die Fälle, in denen of­fen­sicht­lich Re­dox­re­ak­tio­nen ab­lau­fen.
  • Ord­nen Sie die kor­re­spon­die­ren­den Re­dox­paa­re Me­tal­la­tom/Me­tall-Kat­i­on nach Stär­ke des Re­duk­ti­ons­mit­tels bzw. Oxi­da­ti­ons­mit­tels in einer ge­eig­ne­ten Ta­bel­le.

Zuordnung

Prak­ti­kum: Re­dox­re­ak­tio­nen zwi­schen Me­tal­la­to­men und Me­tall­ka­tio­nen: Her­un­ter­la­den [doc] [58 KB]

Prak­ti­kum: Re­dox­re­ak­tio­nen zwi­schen Me­tal­la­to­men und Me­tall­ka­tio­nen: Her­un­ter­la­den [pdf] [84 KB]