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Anmerkung


Der vorgestellte Unterrichtsgang enthält Elemente des Kerncurriculums auf Grundlage der Bildungsstandards sowie schuleigene Ergänzungen (Vertiefen und Üben).

Zu den einzelnen Themen sind alternative Unterrichtsbausteine als Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung genannt. Es ist nicht daran gedacht, dass alle diese Alternativen im Unterricht umgesetzt werden sollen.

Bei der Anzahl der benötigten Doppelstunden sind die drei vorgeschlagenen Diagnosen nicht berücksichtigt. Ansonsten wird der Zeitbedarf von vielen Faktoren bestimmt, z.B.

  • von der Art und Anzahl der ausgewählten alternativen Unterrichtsbausteine
  • vom Verhältnis offener Unterrichtsformen zu mehr lehrerzentrierten Unterrichts-abschnitten
  • von der Gestaltung der Auswertung der experimentellen Ergebnisse
  • von der jeweiligen Kurssituation

Die Inhalte des Unterrichtsgangs Elektrochemie lassen sich den verschiedenen Basiskonzepten zuordnen:

  • Chemische Reaktionen: Redoxreaktionen, Reaktionen der galvanischen Zellen, Elektrolysen.
  • Energie-Konzept: Energetische Begründung der Redoxreihe.
  • Donator-Akzeptor-Konzept: Redoxpaare, Reduktions- / Oxidationsmittel, galvanische Zellen (Anode / Kathode, Minuspol / Pluspol).
  • Gleichgewichts-Konzept: Abhängigkeit der Redoxpotenziale von Ionenkonzentrationen
  • Struktur-Eigenschafts-Konzept: Redoxpotenziale, Potenzialbildung.
  • Stoff-Teilchen-Konzept: Redoxreaktionen: Beobachtungen und Erklärungen der Phänomene. Notwendigkeit und Erklärung der Notwendigkeit einer Elektrolytbrücke in galvanischen Zellen.

Je nach Vorgehensweise im Unterricht können die verschiedenen Kompetenzbereiche unterschiedlich stark gefördert werden:

  • Fachwissen: Der Erwerb sowie die Strukturierung und Systematisierung der elektrochemischen Fachinhalte gehören hierzu.
  • Erkenntnisgewinnung: Die Schüler/innen werden z.B. in die Lage versetzt, die Redoxreihe von vorgegebenen Elementen experimentell zu bestimmen oder Metalle unter Berücksichtigung der Spannungsreihe zu identifizieren.
  • Kommunikation: Bei allen Experimenten, insbesondere im Praktikum, müssen die Schüler/innen Informationen fachbezogen erschließen und untereinander austauschen.
  • Bewertung: Bei allen Experimenten müssen die Schüler/innen chemische Sachverhalte erkennen und erklären. Beispielsweise müssen sie im Praktikum „Chlorreinigerunfall“ herausfinden, welches Gas die Verätzungen der Atemwege eines Studenten verursachte. Beim Putzen vermischte er einen Hygiene-Reiniger mit einem Urinstein-Entferner. Die Problemlösung erfolgt nach Studium der Inhaltsstoffe beider Reiniger: Bei der Kombination von Natriumhypochlorit eines Hygiene-Reinigers und Salzsäure eines Urinstein-Entferners entsteht u.a. Chlor .

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