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Redoxreaktionen

Hinweis

Es wird darauf hingewiesen, dass für jedes Experiment entsprechend der eigenen Durchführung vor der erstmaligen Aufnahme der Tätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und dokumentiert werden muss. Jede fachkundige Nutzerin/jeder fachkundige Nutzer muss die aufgeführten Inhalte eigenverantwortlich prüfen und an die tatsächlichen Gegebenheiten anpassen.

Weder die Redaktion des Lehrerfortbildungsservers noch die Autorinnen und Autoren der veröffentlichten Experimente übernehmen jegliche Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die durch exakten, veränderten oder fehlerhaften Nachbau und/oder Durchführung der Experimente entstehen. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.gefahrstoffe-schule-bw.de

...in Praktikum und Theorie

Anleitung

Führen Sie die folgenden, nur stichpunktartig beschriebenen Versuche durch. Schreiben Sie ein kurzes Protokoll, und erstellen Sie dabei die Teilgleichungen für Oxidation und Reduktion sowie die Gesamtgleichung der Redoxreaktion.


Hinweis
Violettes Kaliumpermanganat (enthält Permanganat-Ionen MnO 4 - ) kann bei diesen Reaktionen reduziert werden zu
  • grünem Kaliummanganat (enthält Manganat-Ionen MnO 4 2- )
  • braunem Mangandioxid
  • rosa bis farbloser Mangan(II)-Verbindung (enthält Mn 2+ ).
Versuch 1: Oxidation primärer und sekundärer Alkohole
In eine zweigeteilte Petrischale gibt man …
… in beide Schalenhälften:
  • je 2,5 mL KMnO 4 - Lösung (c = 0,005 mol ∙ L -1 )
  • je 1 Kaliplätzchen

… in jede Schalenhälfte zusätzlich tropfenweise

  • Propan-1-ol
  • Propan-2-ol

→ gut durchmischen und auch nach der ersten Farbänderung weiter beobachten

Versuch 2: Redoxreaktionen mit „Gummibärchen“

In eine ungeteilte Petrischale gibt man 20 mL KMnO 4 -Lösung
(c = 0,005 mol ∙ L -1 ) und 10 mL Natronlauge (w = 10 %) und rührt kurz um. Dann legt man ein Gummibärchen in die Mitte.
Achtung: Die Farbänderung erfolgt relativ schnell!
Anmerkung: Bei dieser Redoxreaktion wird Glucose zu Gluconsäure oxidiert.

Versuch 3: Reduktion von Kaliumpermanganat bei unterschiedlichen pH-Werten

In eine dreigeteilte Petrischale gibt man
… in alle Schalendrittel:

  • je 2 mL KMnO 4 -Lösung (c = 0,005 mol ∙ L -1 )

… in je 1 Schalendrittel zusätzlich

  • 2 mL Salzsäure (c = 1 mol ∙ L -1 ) und 2 mL Natriumsulfitlösung (w = 1 %)
  • 4 mL Natriumsulfitlösung (w = 1 %)
  • 2 mL Natronlauge (c = 1 mol ∙ L -1 ) und 2 mL Natriumsulfitlösung (w = 1 %)

Führen Sie den gleichen Versuch anstatt mit Natriumsulfitlösung mit Natriumthiosulfatlösung (Natriumthiosulfat: Na 2 S 2 O 3 ) der Konzentration
c = 0,1 mol ∙ L -1 durch.

Hinweis: Natriumthiosulfat reagiert im Sauren langsam zu u.a. Schwefel und Schwefeldioxid.

Redoxreaktionen in Praktikum und Theorie: Herunterladen [doc] [56 KB]

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