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Redoxreihe der Halogene - Praktikum

Hinweis

Es wird darauf hingewiesen, dass für jedes Experiment entsprechend der eigenen Durchführung vor der erstmaligen Aufnahme der Tätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und dokumentiert werden muss. Jede fachkundige Nutzerin/jeder fachkundige Nutzer muss die aufgeführten Inhalte eigenverantwortlich prüfen und an die tatsächlichen Gegebenheiten anpassen.

Weder die Redaktion des Lehrerfortbildungsservers noch die Autorinnen und Autoren der veröffentlichten Experimente übernehmen jegliche Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die durch exakten, veränderten oder fehlerhaften Nachbau und/oder Durchführung der Experimente entstehen. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.gefahrstoffe-schule-bw.de


Vorwissen der Schüler
Redoxreaktion als Elektronenübertragung
 

Weitere thematische Einsatzmöglichkeiten

Analytik


Ziele der Aufgabenstellung und Hinweise zum Einsatz im Unterricht

Die Schüler sollen ihr Wissen über Redoxreaktionen auf die Elemente der 7. Hauptgruppe (hier Chlor, Brom, Iod) anwenden. Sie sollen erkennen, dass Chlor das stärkste Oxidationsmittel ist und dass man Brom und Iod aus den entsprechenden Halogeniden freisetzen kann.
Die Aufgabenstellung eignet sich sowohl zum Vertiefen der Redoxthematik, als auch im Rahmen der Analytik zum Nachweis von Halogenid-Ionen. Als Sozialform bieten sich Kleingruppen an. Die Gruppen sollten ihre Hypothesen schriftlich fixieren, bevor sie ein Experiment zur Überprüfung planen. Dieses Experiment soll dann theoretisch präsentiert werden. Die Lehrkraft zeigt anschließend das Experiment.

Naturwissenschaftlicher
Erkenntnisweg

 

Zuständigkeiten
beim Experimentieren

L

L + S

S

Fragestellung

x

   

Hypothese

   

x

Planung

   

x

Durchführung

x

   

Auswertung

   

x

Interpretation

 

x

 

Anlagen und Word-Datei

→ Schülermaterial
→ CD-ROM: 28-P-Redoxreihe der Halogene.doc
28-P-Redoxreihe der Halogene_Chlordarstellung_Spritze_Anleitung.doc

Geräte/ Materialien .

20ml Spritze, Spritzenverschlussstopfen oder Gummistopfen, Kanüle, Overhead-Folien, Folienstifte
Für Chlor-Entwicklung: Weichgummistopfen von 2 Kanülen durchbohrt, 2 ml Spritze, mehrere 20 ml Spritzen mit Gummidichtung (geölt), 16 mm Fiolax-Reagenzglas, Aktivkohle-Adsorptionsröhrchen
Chemikalien
  • Natriumbromid-Lösung (c = 0,2 mol/l) [Xi]
  • Natriumchlorid-Lösung (c = 0,2 mol/l)
  • Natriumiodid-Lösung (c = 0,2 mol/l) [Xi; R:36/38; S: 26]
  • Chlor [T, N; R: 23-36/37/38-50; S: (1/2)-9-45-61]
  • konz. Salzsäure [C; R: 34-37, S: 26-45]
  • Kaliumpermanganat [O, Xn, N; R: 8-22-50/53, S: 60-61]
  • verd. Natronlauge [C; R: 35, S:26-37/39-45]
  • Natriumthiosulfat-Lösung

Quelle: Birger Pistohl: „Experimentelle Aufgabenstellungen im Chemieunterricht“,
Akademiebericht Nr. 434 der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen, S. 176-178.
Mit freundlicher Genehmigung der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen

Redoxreihe der Halogene - Praktikum: Herunterladen [doc] [74 KB]

Redoxreihe der Halogene - Praktikum: Herunterladen [pdf] [148 KB]