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Bildungsstandards Kursstufe

  1. MOLEKÜLE DES LEBENS
    Die Schülerinnen und Schüler können …
    1. die drei Naturstoffgruppen Kohlenhydrate Proteine und Nukleinsäuren an ihrer Molekülstrukturerkennen (Polymere, Monomere)
    2. die Funktionen von Kohlenhydraten, Proteinen und Nukleinsäuren in Lebewesen beschreiben (Energieträger, Bausubstanz, Informationsträger)
    3. Kohlenhydrate und Proteine mit einfachen Labormethoden nachweisen
      1. Brennprobe
      2. GOD-Test
      3. TOLLENS-Probe
      4. Biuret- oder Ninhydrin-Reaktion
    4. Kohlenhydrate oder Proteine charakterisieren
      1. Molekülstruktur
      2. Eigenschaften
      3. Vorkommen
      4. Bedeutung
    5. die Verknüpfung von Monomeren bei Kohlenhydraten oder Proteinen darstellen.

  2. KUNSTSTOFFE
    Die Schülerinnen und Schüler können …
    1.  Kunststoffe typisieren zum Beispiel
      1. mechanische Eigenschaften
      2. thermische Eigenschaften
      3. Molekülstruktur
      4. Thermoplaste
      5. Duroplaste
      6. Elaste
    2. das Prinzip der Polykondensation und Hydrolyse aus dem Leitthema „Moleküle des Lebens“ auf die Bildung von Kunststoffen übertragen
    3. zeigen, wie das Wissen um Struktur und Eigenschaften von Monomeren und Polymeren zur Herstellung verschiedener Werkstoffe genutzt wird
    4. das Prinzip der Polymerisation auf ein geeignetes Beispiel anwenden
    5. jeweils ein Experiment zur Herstellung
      1. eines Polymerisats und
      2. eines Polykondensats durchführen
    6. Vorteile und Nachteile bei der Verwendung von Massenkunststoffen erläutern
    7. verschiedene Möglichkeiten der Verwertung von Kunststoffabfällen beschreiben und bewerten
      1. Werkstoffrecycling
      2. Rohstoffrecycling
      3. energetische Verwertung
      4. Nachhaltigkeit

  1. CHEMISCHE GLEICHGEWICHTE
    Die Schülerinnen und Schüler können …
    1. an Beispielen die Bedingungen für die Einstellung eines chemischen Gleichgewichts erklären
      1. Ester-Gleichgewicht
      2. Ammoniak-Gleichgewicht
    2. das Massenwirkungsgesetz auf homogene Gleichgewichte anwenden
    3. das Prinzip von LE CHATELIER auf verschiedene Gleichgewichtsreaktionen übertragen
    4. die gesellschaftliche Bedeutung der Ammoniak-Synthese erläutern
    5. Faktoren nennen, welche die Gleichgewichtseinstellungen bei der Ammoniak-Synthese beeinflussen und mögliche technische Problemlösungen kommentieren
    6. die Leistungen von HABER und BOSCH präsentieren
    7. Säuren und Basen nach BRØNSTED definieren
    8. Säure-Base-Reaktionen durchführen
    9. Reaktionsgleichungen für verschiedene Säure-Base-Gleichgewichte in wässrigen Lösungen angeben
    10. den pH-Wert über die Autoprotolyse des Wassers erklären

  1. ELEKTRISCHE ENERGIE UND CHEMIE
    Die Schülerinnen und Schüler können …
    1. Reaktionsgleichungen für Redoxreaktionen formulieren
    2. und den Teilreaktionen die Begriffe
      1. Elektronenaufnahme (Reduktion)
      2. und Elektronenabgabe (Oxidation) zuordnen;
    3. Elektrolysen als erzwungene Redoxreaktionen erklären;
    4. Redoxreaktionen beschreiben, die der Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie dienen
      1. Galvanische Zellen
      2. Brennstoffzelle
    5. die Bedeutung einer Brennstoffzelle für die zukünftige Energiebereitstellung beurteilen < 1

     


    1 fehlt in der offiziellen Version

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