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Versuch B

Hinweis

Es wird darauf hingewiesen, dass für jedes Experiment entsprechend der eigenen Durchführung vor der erstmaligen Aufnahme der Tätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und dokumentiert werden muss. Jede fachkundige Nutzerin/jeder fachkundige Nutzer muss die aufgeführten Inhalte eigenverantwortlich prüfen und an die tatsächlichen Gegebenheiten anpassen.

Weder die Redaktion des Lehrerfortbildungsservers noch die Autorinnen und Autoren der veröffentlichten Experimente übernehmen jegliche Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die durch exakten, veränderten oder fehlerhaften Nachbau und/oder Durchführung der Experimente entstehen. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.gefahrstoffe-schule-bw.de

Versuchsaufbau "Farbstoff ist nicht gleich Farbstoff"


Zwei Rollrandgläser werden mit Kaliumpermanganatlösung (Glas 1) und Iod-Stärkelösung (Glas 2) gefüllt. Beide werden mit Cellophan-Folie
verschlossen.

Im Schülerversuch (siehe rechts) mit Reagenzgläsern. Schon nach kurzer Zeit ergibt sich nebenstehendes Bild:

Die Schüler begründen diese Beobachtung damit, dass der lilafarbene Farbstoff durch die Poren der Folie passt, der blaue aber nicht.

Die Stoffe (hier gelöste Farbstoffe) sind nicht beliebig klein aufteilbar. Sie bestehen aus kleinsten Teilchen einer definierten Größe! (Bestätigung des demokritschen Atomismus)


Haushaltscellophan besitzt eine schwammige Struktur mit sehr unterschiedlichen Porengrößen. Sie ist permeabel für KMnO 4 -Lsg, Tinte und
andere nichtmakromolekulare Stoffe, aber impermeabel für Iod-Stärke. Wir bewegen uns damit also im Bereich der Ultrafiltration. Gehen wir von einer Porengröße von etwa 50 nm aus, so können wir festhalten, dass die Teilchen des lilafarbenen Farbstoffs (Kaliumpermanganat) kleiner als 50 nm sind, die Teilchen des blauen Farbstoffs (Stärke) aber größer.





  • [1] FALKO JOHANNSMEYER, 2004: Stationen auf dem Weg ins Diskontinuum im Chemieunterricht
    der Sekundarstufe 1 , Dissertation an der Universität Oldenburg
    extern http://oops.uni-oldenburg.de/frontdoor.php?source_opus=213
  • [2] Die REM-Aufnahmen wurden freundlicherweise von Dr.Ing. MARKUS HEINDL und SKZ – DAS
    KUNSSTOFF-ZENTRUM, WÜRZBURG für diese Fortbildungsmaterialien und deren
    nichtkomerziellen Einsatz erstellt. www.skz.de

Versuche zum „Teilchensieben“: Herunterladen [doc] [11,3 MB]

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