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Titration

Hinweis

Es wird darauf hingewiesen, dass für jedes Experiment entsprechend der eigenen Durchführung vor der erstmaligen Aufnahme der Tätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und dokumentiert werden muss. Jede fachkundige Nutzerin/jeder fachkundige Nutzer muss die aufgeführten Inhalte eigenverantwortlich prüfen und an die tatsächlichen Gegebenheiten anpassen.

Weder die Redaktion des Lehrerfortbildungsservers noch die Autorinnen und Autoren der veröffentlichten Experimente übernehmen jegliche Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die durch exakten, veränderten oder fehlerhaften Nachbau und/oder Durchführung der Experimente entstehen. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.gefahrstoffe-schule-bw.de

Nachbearbeitendes Experimentieren:

Materialien: Speiseessig, Bürette, Schutzbrille (!), Natronlauge-Maßlösung (c = 1 mol/l), Trichter, Bromthymolblau, Erlenmeyerkolben (100 ml), Magnetrührer mit Rührfisch, Messzylinder.

Durchführung: Gib 20 ml Essigsäure in den Erlenmeyerkolben und füge den Rührfisch hinzu, anschließend 2 – 3 Tropfen Bromthymolblau. Bestimme dann mit Hilfe der Bürette unter Rühren so viel Natronlauge hinzu, bis die Lösung neutral oder alkalisch ist. Befülle hierzu die Bürette mit der Natronlauge-Maßlösung (Trichter benutzen) über die Nullmarke und lasse etwas Natronlauge ab, so dass der Auslauf der Bürette mit Natronlauge gefüllt ist.

Auswertung: Bestimme die Konzentration von Speiseessig.

Weitergehende Fragestellungen:

  • Erläutere, wie eine Natronlauge-Maßlösung der Konzentration c = 1 mol/l aus Ätznatron (Natriumhydroxid) hergestellt werden kann.
  • Erkläre, wieso beim Arbeiten mit Natronlauge besondere Vorsicht geboten ist.

Erweiterung um den Kompetenzbereich ‚Kommunikation‘:

Essigsäure wird im Handel in verschieden konzentrierten Lösungen angeboten. Beispiele stehen vorne aus (5% und 10% als Speise-Essig, 20% oder 25% als Essig-Essenz).

Erläutere, wieso dieser Versuch zur Überprüfung der Essigsäure-Konzentration geeignet ist.

Recherchiere, wieso Essigsäure in unterschiedlichen Konzentrationen angeboten wird und wofür diese verwendet werden.

Bestimme die Konzentration einer der ausstehenden Essigsäure-Lösungen.

Weitergehende Fragestellungen:

  • Stelle eine Natronlauge-Maßlösung der Konzentration c = 1 mol/l aus Ätznatron (Natriumhydroxid) her. Schreibe hierzu mit deinem Praktikumspartner eine Arbeitsanleitung.
  • Erkläre, wieso beim Arbeiten mit Natronlauge besondere Vorsicht geboten ist.

Erweiterung um den Kompetenzbereich ‚ Bewertung‘ :

Essigsäure wird im Handel in verschieden konzentrierten Lösungen angeboten. Beispiele stehen vorne aus (5% und 10% als Speise-Essig, 20% oder 25% als Essig-Essenz).

Erläutere, wieso Essigsäure in unterschiedlichen Konzentrationen angeboten wird und wofür diese verwendet werden.

Erläutere, wieso dieser Versuch zur Überprüfung der Essigsäure-Konzentration geeignet ist.

Entwerfe mit deinem Partner ein Experiment zur Überprüfung der Hersteller-Angaben.

Als Chemie-Laborant hast du die Angaben des Herstellers experimentell ermittelt. Fertige ein Schreiben an den Hersteller mit Erläuterung deiner Ergebnisse an.

Weitergehende Fragestellungen:
  • Essigsäure-Lösungen können zum Entkalken (Kalk: Calciumcarbonat, ein schwerlösliches Salz) von Haushaltsgeräten verwendet werden. Untersuche die Eignung der verschiedenen Essigsäure-Lösungen auf die Eignung als Entkalker.
  • Zusätzlich steht als Chemikalie reine Essigsäure (Eisessig) aus. Begründe, welches Ergebnis du bei der Verwendung von Eisessig zum Entkalken im Vergleich zu einer Essigsäure-Lösung erwartest. Untersuche die Wirkung von Essigsäure als Entkalker. Erkläre dein Ergebnisse unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe und Reaktionsgleichungen.
  • Ein Freund meint, dass es egal sei, welche Essigsäure-Lösung zum Entkalken verwendet wird. Nimm zu seiner Aussage Stellung.
  • Recherchiere weitere Entkalkungsmöglichkeiten und vergleiche deren Vor- und Nachteile mit Essigsäure als Entkalker.

Umsetzungsbeispiele 1: Flammenfärbung, Lösungswärme und Titration:
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Umsetzungsbeispiele 1: Flammenfärbung, Lösungswärme und Titration:
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