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Diagnosebögen mit Förder- und Hilfsangeboten

1. Beschreibung der Diagnosetechnik

Schülerinnen und Schüler sollen ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess erkennen und wahrnehmen. Sie erhalten mit den Fragebögen die Möglichkeit, den Stand ihres persönlichen Kompetenzerwerbs einzuschätzen und anhand von bereitgestellten Aufgaben zu ermitteln

Kompetenzen sicher ziemlich
sicher
unsicher sehr
unsicher

Ich kann eine Reaktionsgleichung für eine chemische Reaktion (hier vollständige Verbrennung) mit Summenformeln aufstellen

       
Ich kann eine Reaktionsgleichung ausgleichen.        
Ich kann, wenn die Summenformel gegeben ist, die molare Masse einer Formel berechnen.        
Ich kann aus der molaren Masse einer Verbindung und der Masse einer Stoffportion die entsprechende Stofmenge berechnen.        
Ich kenne Zahlenwert und Einheit des molaren Volumens von Gasen bei Raumtemperatur        
Ich kann mir Hilfe des molaren Volumens die Stoffmenge eines Gasvolumens berechnen.        
Ich kann mit Hilfe der Dichte und der Masse einer Stoffportion deren Volumen berechnen.        

2. Gestufte Hilfen und Fördermaßnahmen

Das Schließen der entdeckten Lücken sollte der Lerner möglichst ebenfalls selbstständig vornehmen. Verschiedene Maßnahmen, die der Lehrer vorbereitet hat, kann der Schüler beim Bearbeiten der Aufgabe nach seinem persönlichen Bedarf in Anspruch nehmen.
Sicherheit beim selbstständigen Arbeiten geben beispielsweise

  • Hilfekärtchen des Lehrers
  • Zusammenarbeit mit einem Mitschüler nach Wahl
  • Vergleiche mit den Lösungsvorschlägen, die er nach Anfertigen einer Lösung  beim Lehrer erhält.

Zum Schluss sollte der Selbsteinschätzungsbogen noch einmal durchgegangen werden. Kreuzt man nun mit einer anderen Farbe die Kästchen an, wird der (hoffentlich) eingetretene Kompetenzzuwachs sichtbar. So übernimmt jeder Schüler individuell Verantwortung für seinen Kompetenzzuwachs.

3. Einsatzmöglichkeiten

Die Erstellung der Informationen und Aufgaben, sowie der Kontrolle der angefertigten Lösungen erfordern einen größeren Zeitaufwand. Diese Maßnahme ist daher im Normalfall nur für zentrale Schlüsselstellen des Unterrichts, also in der Regel nach Abschluss einer Unterrichtseinheit, einsetzbar.

4. Zeitbedarf

Mehr als eine Unterrichtsstunde. Da die Schüler selbstständig oder mit einem Partner arbeiten, ist der Einsatz auch als Hausaufgabe möglich. Während der Unterrichtszeit hat die Lehrkraft die Gelegenheit, Schüler gezielt zu beobachten oder individuell Hilfestellungen zu geben.

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