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Wie erstelle ich einen solchen Bogen?

Zuerst überlegen Sie sich Formulierungen für die zu erreichenden Kompetenzen ihrer Schüler. Orientieren Sie sich dabei an Ihrem Unterricht, dem Heftaufschrieb und am eingeführten Chemiebuch. Überlegen Sie sich, was Ihnen jeweils in der jeweiligen Unterrichtseinheit wichtig ist bzw. war. Damit entlarven Sie die Schlüsselstellen. Dabei können evtl. auch die Formulierungen aus den Bildungsstandards hilfreich sein. Benützen Sie dann gezielt die jeweils passenden „Operatoren“ für die Beschreibung der zu erreichenden Kompetenz: „Ich kann … angeben/beschreiben/erklären/berechne n….

Im Anfangsunterricht werden die Formulierungen eher auf der beschreibenden Ebene sein und es wird sich um die Wiedergabe von „Fachwissen“ handeln. Mit zunehmender chemischer Erfahrung werden dann immer öfter Formulierungen mit erklären auftauchen und sich damit auch öfter in den Kompetenzbereichen der „Erkenntnisgewinnung“ und „Kommunikation“ bewegen.

Pro Kompetenzbeschreibung sollte nur ein Operator verwendet werden. Eine Formulierung wie Ich kann … angeben und erklären macht wenig Sinn, denn oftmals können Schüler sehr wohl etwas angeben, aber dann nicht erklären; wo setzen Sie dann das Kreuz?! Will man beides erfassen bzw. diagnostizieren, dann braucht man dazu zwei Zeilen und zwei verschiedene Beschreibungen.

Beschränken Sie sich bei der Anzahl der Formulierungen wirklich auf die wichtigen Dinge. Es sollten nicht mehr als 10 bis 15 Kompetenzbeschreibungen auf dem Bogen sein.

Gehen Sie dann die Formulierungen nochmals durch und überlegen Sie sich, was die Schüler tun müssen, wenn Sie bei einer Kompetenzformulierung unsicher sind. Tragen Sie die „Fördermaßnahme“ in die letzte Spalte ein. Dies kann ganz banal sein: Buch S. XX erster Abschnitt oder Heft Aufschrieb zu … . Es könnten aber auch Hilfekärtchen sein, die der Lehrer entsprechend vorbereitet hat.

Diese Angaben helfen den Schülern sich schnell zu orientieren und die passenden Informationen zu finden, um ihre Defizite auszugleichen.

Die im Anschluss formulierten Aufgaben sollten sich den jeweiligen Kompetenz-formulierungen zuordnen lassen. Damit kann man zum einen gezielt Aufgaben zur Bearbeitung auswählen und zum anderen bei Schwierigkeiten, die sich bei der Bearbeitung der Aufgaben ergeben, klar die „Problem-Kompetenz“ entlarven. Oftmals ist es aber nicht möglich die Aufgaben tatsächlich nur auf eine Kompetenzformulierung abzustimmen. Wie gut sich die Aufgaben lösen lassen im Vergleich zur Selbsteinschätzung macht wiederum transparent, wie gut die Selbsteinschätzung der Schüler denn überhaupt war.

Die angefügten Lösungen der Aufgaben dienen letztendlich zur eigenständigen Überprüfung der erstellten Schülerlösungen. Diese können auf dem Lehrertisch ausliegen bzw. können nach dem Lösen der Aufgaben ausgeteilt oder verschickt werden.

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